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RICS: Herausfordernde Zeiten für europäischen Gewerbeimmobilienmarkt trotz leichter Verbesserungen

-       RICS veröffentlicht Global Commercial Property Survey Q1 2013

-       Russland und Deutschland Top-Performer in Europa

Martina Rozok für RICS Deutschland

Gewerbeimmobilien Angebot Nachfrage weltweit  Q1 - 2013

Nach Angaben des aktuellen RICS Global Commercial Property Survey für das erste Quartal 2013 bleibt die Stimmung in Bezug auf die weltweiten Immobilienmärkte im Allgemeinen positiv; abgesehen von der Eurozone sowie Mittel- und Osteuropa, wo die Mieteraktivität immer noch rückläufig ist und die Aussichten für Mieten und Kapitalwerte auf den meisten Märkten, einschließlich Frankreich und den Niederlanden, nach wie vor negativ sind. Darüber hinaus ist das Angebot von notleidenden Immobilien in Europa stärker als anderswo ausgeprägt sein.

Trotz dieser negativen Situation wurden im ersten Quartal 2013 laut RICS auf einigen europäischen Immobilienmärkten auch leichte Verbesserungen verzeichnet. Beispielsweise stieg das Investoreninteresse am stärksten in Spanien, was sich allmählich auf die erwarteten Kapitalwerte auswirkt. Ähnliches gilt für die Tschechische Republik, Irland und Belgien, wo die Investitionsnachfrage und Kapitalwerterwartungen im ersten Quartal positiv waren. Laut RICS sind Investoren in diesen Ländern, wo die Nachfrage nach notleidenden Immobilien ansteigt, auf der Suche nach entsprechenden Angeboten. Obwohl die Investitionsnachfrage im ersten Quartal 2013 auf anderen Märkten – unter anderem in Frankreich und Polen – gestiegen ist, werden die Kapitalwerte in den kommenden Monaten voraussichtlich jedoch sinken.

Russland und Deutschland, laut RICS-Studie die beiden europäischen Top-Performer, verzeichnen nach wie vor weitere Zuwächse bei der Mieternachfrage und den Mieterwartungen sowie sehr positive Ergebnisse auf der Investitionsseite.

Weltweit äußern sich die Befragten der RICS-Studie für das erste Quartal 2013 besonders optimistisch in Bezug auf die Aussichten für große Teile Asiens und Nordamerika, aber auch die positive Entwicklung in den Vereinigten Arabischen Emirate hält an. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass der Investmentmarkt dem …

 

 

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COMFORT Städtereport Ladenlokale Ulm

In Hinblick auf Einzelhandelsmieten ist Ulm in den Top 20

Die baden-württembergische Stadt Ulm liegt an der Donau, direkt an der Grenze zu Bayern am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb. Die Stadt bildet gemeinsam mit der Nachbarstadt Neu-Ulm eine aufstrebende Doppelstadt. Der Einzelhandel beider Städte profitiert von der vitalen Wirtschaft in der Region und der damit verbundenen Kaufkraft der ansässigen Bevölkerung, ebenso wie von der starken Anziehungskraft der Stadt Ulm selbst.

Laura Gebauer für COMFORT

Ladenmieten Ulm

Ulm schmückt sich mit dem Prädikat „Wissenschaftsstadt“. Universität und Fachhochschule wurden ausgebaut und Daimler-Benz etablierte hier sein Forschungszentrum. Die Stadt hat ein breit  gefächertes Kulturangebot und aufgrund ihrer exponierten Lage in der Nähe der schwäbischen Alb, dem Allgäu sowie dem Bodensee einen hohen Freizeitwert.

Die Region hat die wirtschaftliche Lücke recht gut überstanden, die durch den Abzug der amerikanischen Truppen entstand.

Bedeutung der Stadt als Einzelhandels-standort

Insgesamt resultiert hieraus eine konstant hohe Nachfrage nach Einzelhandelsflächen. Im Ranking vergleichbarer Städte zählt Ulm zu den Städten mit sowohl den höchsten Mieten als auch den höchsten Kaufpreisen für Einzelhandelsimmobilien.

Sowohl die Kaufkraft als auch die Zentralität liegen über dem Durchschnitt vergleichbarer Städte in Deutschland. Auch der Anteil der innerstädtischen Verkaufsfläche ist mit 51,9% sehr hoch. Der Referenzwert liegt mit 37,2% deutlich niedriger, berichtet Thorsten Sondermann, Einzelhandelsexperte bei COMFORT.

In Ulm tut sich aktuell einiges: MAB DEVELOPMENT, nach eigener Aussage „der führende und innovative europäische Entwickler von kommerziellen Immobilien und Stadtzentrum-Projekten“, entwickelt und baut das Quartier „SEDELHÖFE“. Diese urbane Quartiersentwicklung auf 9.000 m² Grundstücksfläche im Herzen der Stadt, direkt an der Haupteinkaufsmeile, der Bahnhofsstraße, soll in Zukunft das neue und attraktive Entree zur Innenstadt bilden. Sicherlich stellt diese Entwicklung auch einen Gegenpol zum Einkaufszentrum Glacis-Galerie in Neu-Ulm, welches sich aktuell im Bau befindet, dar. Die Hamburger Procom errichtet hier ein 420 m langes Shoppingcenter mit 35.000 m² Gesamtmietfläche an der Bahnhofstraße.

Charakterisierung der 1A-Lagen

Hirschstraße / Bahnhofstraße

  • Top 1A-Lage
  • Sehr hohe Passantenfrequenz
  • Wenig Mieterfluktuation
  • Ausgezeichneter Mieterbesatz mit Flagshipstores ESPRIT, Hugendubel, Müller, New Yorker, P&C, H&M, Tally Weijl, s.Oliver
  • Hirschstraße / Bahnhofstraße zählen zu den besucherstärksten und beliebtesten Einkaufsstraßen Süddeutschlands
  • Aktueller Mietpreis liegt bei 125,00 EUR/m²

INVESTMENT

Sowohl bei den 1A-Lagen, als auch bei den guten B-Lagen ist das Angebot im Vermietungs- wie auch im Investmentbereich weiterhin sehr niedrig, sodass nicht alle Interessenten, die sich gerne am Standort Ulm positionieren würden, bedient werden können. Es kann also testiert werden, dass Ulm auch …

 

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Einzelhandel: Was zeichnet Deutschlands Toplagen aus?

Deutschland ist der nachhaltig größte und bedeutendste Einzelhandelsmarkt, der Stabilitätsanker und die Wachstumslokomotive in Europa. Der Handel zählt hier zu den zentralen Wirtschaftsfaktoren. Er bietet Arbeitsplätze für rund drei Millionen Menschen, und die 400.000 Unternehmen der Branche erwirtschaften über 420 Mrd. Euro oder 16,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. So liegt es nahe, dass Deutschlands Toplagen eine ungebrochen starke Anziehungskraft auf internationale Einzelhändler und Filialisten ausüben. Zu Recht, wie die folgende Analyse mit zahlreichen Beispielen zeigt.

Laura Gebauer für COMFORT

Ladenmieten Deutschland

Das volkswirtschaftliche Umfeld zeigt, dass nach einer Seitwärtsbewegung eine Aufhellung bereits in Sicht ist. Nach einem halben Jahr mit durchgehenden Rückgängen zeigt der ifo-Geschäftslima-Index in den letzten Monaten einen klaren Aufwärtstrend, der sich nur im letzten Monat etwas eintrübte. Die Erwartungen der Unternehmen sind ebenfalls erfreulich gut und die Arbeitslosigkeit auf dem erreichten niedrigen Niveau stabil. Die gesamtwirtschaftliche Perspektive für Deutschland ist insofern „stimmig“ und dürfte sich mit dem Einzug des Frühlings mittelbar bei den Verbrauchern, deren Konsum und in den Einzelhandelskassen niederschlagen, resümiert der Chef-Researcher von COMFORT, Olaf Petersen.

Den Eintritt in den deutschen Markt priorisieren deshalb viele internationale Toplabels sehr hoch. Dennoch ist der Weg bis zur Umsetzung meist langwierig. Dies hat vielfältige Gründe. Außereuropäische Marken wie Abercrombie & Fitch, Uniqlo, Victoria´s Secret oder die New Yorker  Modemarke J. Crew nutzen häufig zunächst London als Testmarkt. Das Label J. Crew erlangte weltweite Bekanntheit durch Michelle Obama, die diese Marke häufig trägt.

Die Marketing-Maxime „think global, act local“ ist allerdings unbedingt für den deutschen Markt zu beachten. Es gibt zahlreiche Beispiele von internationalen Unternehmen wie GAP, Lindex oder Springfield, die ihre Hausaufgaben nicht machten und sich wieder vom deutschen Markt verabschiedeten. Deutsche Konsumenten sind preissensitiver und achten dennoch auf eine hohe Qualität der Ware. Der Wettbewerb wird oft unter- und die Wachstumschancen entsprechend überschätzt. Die internationalen Expansionsleiter haben bedeutend mehr räumliche Möglichkeiten, sich in Deutschland zu etablieren. Kein anderes europäisches Land weist ein ähnlich breites Angebot an innerstädtischen Toplagen auf. Expansionsleiter haben die Qual der Wahl. Sich die nötige Transparenz über den deutschen Einzelhandelsmarkt zu verschaffen, ist für sie wesentlich komplexer, so dass die Entscheidungsfindung Zeit kostet, weiß Manfred Schalk, Geschäftsführer bei COMFORT. Die umfassende Auseinandersetzung mit der adäquaten Auswahl der Standorte, ist jedoch ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Haben sich die Toplabels dann endlich für einen Start-Standort entschieden und den Plan für ein Standort-Netzwerk ausgearbeitet, kommt erschwerend hinzu, dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Adäquate Flächen in innerstädtischen Toplagen, sind rar und Gelegenheiten erfordern schnelle Entscheidun­gen, um zum Zuge zu kommen. Die ambitionierten Ziele der internationalen Marken werden deshalb …

 

 

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COMFORT Städtereport Ladenlokale Erfurt

Nachhaltig stabile Mieten und Kaufpreise bei Handelsimmobilien

Die Landeshauptstadt ist die größte Stadt Thüringens und gleichzeitig auch das regionale Oberzentrum des Bundeslandes. Es wartet mit der geringsten Arbeitslosenquote in ganz Ostdeutschland auf. Die ausgewogene Wirtschaft der Messestadt Erfurt ist von Verwaltung, Dienstleistung und sowohl traditioneller als auch moderner Industrie geprägt.

Laura Gebauer für COMFORT

Ladenmieten Erfurt

Die als Blumen-, Luther- und Domstadt bekannte Stadt profitiert von seiner zentralen Verkehrslage, dem Kreuzungspunkt uralter europäischer Handelsstraßen. Sechsspurig ausgebaute Autobahnen (A4 / A71) und die ICE-Trasse von Berlin über Erfurt nach München verschaffen der Stadt Standortvorteile. Wegen ihres schönen Umlands und dem historischen Stadtkern ist die junge Universitätsstadt eine begehrte Wohnstadt. Als Oberzentrum der Region Erfurt-Weimar-Jena kommt Erfurt auch für den Einzelhandel eine einflussreiche Rolle zu.

BEDEUTUNG DER STADT ALS EINZELHANDELS-STANDORT

Die Stadt ist aktuell einer der gefragtesten Einzelhandelsstandorte in Ostdeutschland. Im Jahr 2011 wurden in der Erfurter City rund 340 Millionen EUR umgesetzt. Der Umsatzanteil der Innenstadt am Gesamtumsatz der Stadt liegt mit mehr als 31 Prozent etwa im Durchschnitt gleich großer Städte. Ein Umstand, der vor dem Hintergrund der einst übermächtigen Konkurrenz auf der grünen Wiese die bemerkenswerte Stärke des innerstädtischen Einzelhandels in Erfurt verdeutlicht, so Alexander Folz, Geschäftsführer bei COMFORT.

CHARAKTERISIERUNG DER 1A-LAGEN

Thüringens bestfrequentierte Einkaufstraße bleibt der Anger. Zwischen Grafengasse und ECE-Einkaufscenter Anger 1 ist ein nahezu 100%iger Filialisierungsgrad zu verzeichnen. Die höchste Passantenfrequenz wird im Bereich Angerplatz im Schnittpunkt der drei Einkaufsstraßen Anger, Bahnhofs- und Schlösserstraße registriert. Die Neuvermietung des ehemaligen Woolworth-Kaufhauses Anger 59 an die bonitätsstarken Filialisten Takko für das Konzept 1982 und Hunkemöller sowie die Erweiterung des Kaufhauses Papenbreer um die ehemalige C&A-Fläche demonstrieren die starke Anziehungskraft des Angers für namhafte Einzelhändler.

Auch für die Bahnhofstraße und die Schlösserstraße lässt sich ein erheblicher Bedeutungsanstieg für regionale und überregionale Einzelhändler konstatieren. Allerdings ist im besten Teilstück der Bahnhofstraße zwischen Mühlgasse und Anger keine Mieterfluktuation zu verzeichnen. Die bereits abgeschlossene Erneuerung des Straßenbelags dieser Einkaufstraße trägt zur weiteren Attraktivitätssteigerung bei.

Die bevorstehende Erneuerung des Bodenbelages ist auch entlang der Schlösserstraße geplant und wird sich attraktivitätssteigernd auswirken. Dies verdeutlicht auch die Anmietung von CECIL eines vormals durch Zeemann genutzten Ladenlokals sowie dem Reiseausrüster „Unterwegs“, der 800 m² Ladenfläche in der Schlösserstraße 28 anmietete.

Der Erfurter Immobilienmarkt offenbart eine positive Dynamik. Neben Leipzig und Dresden rückt auch diese Stadt immer mehr in den Fokus der Immobilienanleger. Die Stellung der innerstädtischen Einzelhandelslagen konnte in den vergangenen Jahren zunehmend besser positioniert werden. Mieten und Kaufpreisfaktoren bleiben gegenüber den Vorjahren nachhaltig stabil.

Anger

• Bestfrequentierteste Einkaufstraße in Thüringen

• Hoher Filialisierungsgrad

• Höchste Passantenfrequenz im Kreuzungsbereich Anger, Bahnhofstraße und Schlösserstraße

• Bestes Teilstück zwischen Einkaufszentrum Anger 1 und Grafengasse

• Neue Mieter: Hunkemöller und Vergrößerung des Modehauses Papenbreer

• Erneuerung des Straßenbelags sowie des Fußweges zwischen Bahnhof- und Neuwerkstraße

• Aktueller Mietpreis liegt bei 85 EUR/m² für einen 100m² großen Shop

Schlösserstraße

• Interessante Mischung zwischen filialisiertem und regionalem Einzelhandel

• Bestes Teilstück zwischen Junkersand und Anger

• Neue Mieter: Cecil, Unterwegs

• Erneuerung des Straßenbelages der Einkaufstraße

• Aktueller Mietpreis liegt bei …

 

 
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COMFORT Städtereport Ladenlokale Potsdam

Viel Flair und wenig große Verkaufsflächen in der City

Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam gilt nicht nur als eine der schönsten Städte Deutschlands, sondern mittler­weile auch als eine der aufstrebenden Einzelhandelsstandorte im Osten der Republik. Hier haben von den 100 größten Unter­nehmen im Land Brandenburg 22 ihren Sitz oder einen Niederlassung.

Laura Gebauer für COMFORT

Ladenmieten Potsdam

Jedes Jahr werden Waren und Dienstleistungen von rund 9 Mrd. Euro produziert. Die Arbeitslosenquote ist die geringste aller ostdeutschen Regionen und die Kaufkraft im Vergleich aller ostdeutschen Städte ab 80.000 Einwohner die höchste. Langfristige Prognosen gehen davon aus, dass sich die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2020 von aktuell knapp 157.000 auf rund 160.000 erhöhen wird.

Der Aufschwung Potsdams liegt wesentlich in der Attrakti­vität seiner Sehenswürdigkeiten wie Schloss Sanssouci oder der historischen Quartiere der Stadt – Alexandrowka, Holländi­sches Viertel und Weberviertel sowie der Lebensqualität resul­tierend aus der Lage in einer Landschaft aus Seen und Wäldern begründet. Die Anzahl der Übernachtungen im letzten Jahr lag bei rund einer Million. Hieraus resultiert auch eine hohe Bedeutung als Einzelhandelsstandort, wenn auch ange­sichts der starken Sogkraft Berlins nur mit eingeschränkter Zentralität, wie COMFORT-Geschäftsführer Ronald Steinhagen berichtet.

Bedeutung der Stadt als Einzelhandels-standort

Die größte Stadt Brandenburgs entwickelt sich in den neuen Ländern nach Berlin, Leipzig, Dresden, Erfurt und Rostock zum bedeutenden Einzelhandelsstandort. Und dies, obwohl die Stadt angesichts der starken Anziehungskraft der nahegelege­nen Bundeshauptstadt Berlin über eine eingeschränkte Zentra­lität von 77,4  verfügt.

Mit einer Kaufkraftkennziffer von 100,8 belegt Potsdam auf der anderen Seite einen der vorderen Plätze in den neuen Bun­desländern. Mit einem Durchschnittsalter von 41,7 Jahren liegt die Stadt weit unter dem Durchschnitt der Landeshaupt­städte Deutschlands. Sie ist – entgegen dem Trend in der Region Ost – auch eine wachsende Stadt, wozu neben dem natürlichen Bevölkerungswachstum ein stetiger Zuzug von Neubürgern beiträgt. Im Jahr 2011 wurden in der City rund 90 Millionen EUR umgesetzt. Der Umsatzanteil der Innenstadt am Gesamtum­satz der Stadt liegt mit rund 15 Prozent relativ niedrig, was der starken Konkurrenz in der Peripherie Potsdams geschuldet ist.

Charakterisierung der 1A-Lagen

Brandenburger Straße

  • Als 1A-Lage gilt in Potsdam die Fußgängerzone Brandenburger Straße
  • Bester Abschnitt zwischen Dortusstraße und Jägerstraße
  • Karstadt und Hennes & Mauritz als größte Betriebe
  • Mangel an großflächigen Einzelhandelsflächen
  • Wegen Denkmalsstruktur der Innenstadt geringes Entwicklungspotenzial
  • City-A-Lage im Wettbewerb mit den Außen- und Zwischenstadtstandorten wie beispielsweise dem Sterncenter nach wie vor unter Druck
  • Neue Mieter: C & A,
  • Aktueller Mietpreis liegt bei 80 EUR/m²

Als 1A-Lage in Potsdam gilt die Brandenburger Straße, die Besucher durch ein Barockensemble historischer Gebäude verzaubert, welches in dieser Art in Deutschland kein zweites Mal zu finden ist. Hinter den zu Recht denkmalgeschützten Fassaden ist es jedoch ausgesprochen schwierig, große und moderne Einzelhandelsflächen zu entwickeln, die den Anforderungen der …

 
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Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien startet laut NAI apollo group mit Umsatzanstieg ins Jahr

- Investmentvolumen über 7,1 Mrd. Euro im ersten Quartal
– Deutsche Investoren mit Anteil von 61 % stärkste Käufernationalität
– Projektentwickler verantworten höchstes Verkaufsvolumen
– Prognose: NAI apollo rechnet mit 25 Mrd. Euro Jahresvolumen im gewerblichen Immobiliensegment

Silke Hoffmann für NAI apollo

Gewerbeinvestment Deutschland Q1-2013

Nach Analyse von NAI apollo group hat das Transaktionsvolumen auf dem gewerblichen Investmentmarkt in Deutschland im ersten Quartal 2013 nahtlos an das starke vierte Quartal 2012 angeknüpft. „Der Jahresbeginn 2013 glänzt mit einem Investmentvolumen von 7,17 Mrd. Euro, was einem deutlichen Anstieg von 38 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht“, so Lenny Lemler, Co-Leiter Investment der NAI apollo group. Dabei behauptet sich das Segment Büro erneut als etablierteste Assetklasse mit einem Transaktionsvolumen von 3,0 Mrd. Euro. Mit großem Abstand folgen Einzelhandelsimmobilien (2,2 Mrd. Euro), deren Umsatz durch eine geringe Verfügbarkeit des Produkts limitiert wurde. Den stärksten Investmentvolumenzuwachs verbucht die Assetklasse Lager und Logistik mit mehr als einer Verdoppelung auf 675 Mio. Euro. Auf sonstige Nutzungen entfallen ca. 17 % (1,2 Mrd. Euro), was u. a. durch ein hohes Hotelvolumen, insbesondere getrieben durch den QMH-Portfolioerwerb der Fattal-Gruppe, zustande gekommen ist.

Das Transaktionsvolumen ist in der Majorität durch Einzelverkäufe geprägt (67%), auf Portfoliodeals kumuliert sich ein Umsatz von ca. 2,4 Mrd. Euro. Hierbei sind allen voran größere Portfolien gehandelt worden, wie beispielsweise das SEB-Portfolio für rund 420 Mio. Euro, das Dundee International REIT erworben hat, oder auch das Prime Portfolio durch die IVG Immobilien AG für ca. 470 Mio. Euro. Größter Einzeldeal war der Ankauf des Kö-Bogens in Düsseldorf durch Art-Invest Real Estate für rund 400 Mio. Euro. Portfoliodeals sowie großvolumige Einzelobjekte haben dazu geführt, dass in der „Größenklasse 100 bis 500 Mio. Euro mit knapp 2,8 Mrd. Euro das höchste Volumen registriert worden ist“, so Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der NAI apollo group. „Die höchste Anzahl an Transaktionen hat in den Preisspannen von…


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CBRE zum Einzelhandelsinvestmentmarkt in Deutschland 1. Quartal 2013

-       Transaktionsvolumen mit 2,1 Milliarden Euro knapp 43 Prozent über Vorjahreswert

-       Einzelhandelsimmobilien in 1A-Lagen stärkste Anlageklasse

-       Inländische Akteure dominierten den Markt

-       Nettoanfangsrenditen in allen Assetklassen stabil

Martina Rozok für CBRE

Einzelhandelsinvestmentmarkt Deutschland  Q1 - 2013

Im ersten Quartal des Jahres 2013 wurden nach Analysen des Immobilienberatungsunternehmens CBRE knapp 2,1 Milliarden Euro in deutsche Einzelhandelsimmobilien investiert. Gemessen am gesamten gewerblichen Transaktionsvolumen entspricht dies einem Anteil von 31 Prozent. Verglichen mit dem ersten Quartal des Vorjahres erhöhte sich das Einzelhandelsinvestmentvolumen trotz des zunehmend knapper werdenden Angebots an von Investoren überwiegend nachgefragten Core-Produkten um 43 Prozent. Die Steigerung des Investmentgeschehens ist räumlich jedoch auf die Top-Standorte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München begrenzt. Unter den Top 5-Standorten wurde einzig in Hamburg ein Rückgang verzeichnet. Insgesamt stieg das Transaktionsvolumen in den Top 5 um 195 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf knapp 1,1 Milliarden Euro an, während in Standorten außerhalb der Investmentzentren ein Rückgang um 10 Prozent registriert wurde.

Der Anteil der Paketverkäufe blieb gegenüber dem Jahresbeginn 2012 relativ konstant. Rund 26 Prozent des Gesamtvolumens wurde im Rahmen von Portfoliotransaktionen investiert.

Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland: „Trotz des guten Binnenkonsums und eines relativ stabilen Einzelhandelsumsatzes hierzulande bleibt der Investitionsfokus der Investoren nach wie vor auf Handelsimmobilien im Segment Core und Core Plus ausgerichtet. Hiervon profitierten vor allem die fünf großen Immobilienzentren und die angrenzenden Speckgürtel. Aber auch in den Regionalzentren und B-Standorten wurde überwiegend in sichere und langfristig vermietete Objekte investiert, wenngleich die Investitionsvolumen hier – abgesehen von dem Verkauf des Leine-Center in Laatzen an ein Joint Venture aus CBRE Global Investors und Teacher Retirement System of Texas und des E1-Retailobjekts in Mannheim – sich mehrheitlich in kleineren bis mittleren Losgrößen abspielte.”

Einzelhandelsimmobilien in 1A-Lagen stärkste Anlageklasse

Investments in High Street-Objekte dominierten das Jahresauftaktquartal deutlich. Mit über 1,4 Milliarden Euro wurden fast 70 Prozent aller Einzelhandelsinvestments in dieser Assetklasse getätigt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies eine massive Steigerung des Investmentvolumens um 312 Prozent. Die größte Einzeltransaktion in diesem Segment war der …

 
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COMFORT Städtereport Ladenlokale Mainz

Dank starker Konkurrenz stabile Immobilienverhältnisse in der City

Mainz ist auch über Rheinland-Pfalz hinaus als Landes- und Medienstadt bekannt. Europas größter Fernsehsender, das ZDF, ist hier angesiedelt. Mit ihrer Lage am westlichen Rand des Ballungsraumes Rhein-Main ist sie Teil einer der dyna­mischsten Wirtschaftsregionen in Mitteleuropa.

Laura Gebauer für COMFORT

Ladenmieten Mainz

Hochtechnolo­gie, Gesundheits­wirtschaft, Dienstleistung und Handel sind wichtige Standbeine. Neben einem aktiven Mittelstand prägen bekannte Großunter­nehmen wie Siemens, Schott Glas und Nestlé sowie der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim das Wirtschaftsleben der Region. Von besonderer Bedeutung sind außerdem Weinanbau, Landwirtschaft und Tourismus. Der Wirt­schaftsstandort Mainz / Rheinhessen profitiert von seiner Nähe zum Frankfurter Flughafen ebenso wie von einem ausgebauten Schienen-, Wasser- und Straßennetz. Forscher, Entwickler und mehr als 35.000 Studierende aus aller Welt lehren, lernen und arbeiten an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

Mit den Qualitäten der Stadt als Einzelhandelsstandort beschäftigt sich COMFORT-Geschäftsführer Jürgen Kreutz in einem aktuellen Städtereport des auf die Vermittlung von Ladenlokalen und Geschäftshäusern in 1A-Lagen spezialisier­ten Makler- und Beratungsunternehmens.

Bedeutung der Stadt als Einzelhandels-standort

Als Einkaufsstadt, stellt Kreutz zunächst fest, konkurriert Mainz vor allen Dingen mit der nahe gelegenen Landeshauptstadt Hessens, Wiesbaden. Wenngleich Wiesbaden hinsichtlich der Einzelhandelsflächen auch durch die Entwicklung innerstädti­scher Shopping Center aufgerüstet hat, hält das einwohner­zahlenmäßig deutlich kleinere Mainz hartnäckig seine Position. Die Stadt bleibt als Einkaufsstadt besonders beliebt und zieht einige Kaufkraft aus dem Umland an, wobei der Zufluss der Kaufkraft primär aus dem Südwesten von Mainz erfolgt, wie Kreutz zu berichten weiß. Im Jahr 2011 wurden auf der Verkaufsfläche in der City rund 500 Millionen Euro umgesetzt. Der Umsatzanteil der Innenstadt am Gesamtumsatz der Stadt liegt mit genau 41 Prozent deutlich oberhalb der Werte vergleichbar großer Städte, ein Indiz für die außerordentliche Stärke der Innenstadt.

Charakterisierung der 1A-Lagen

Am Brand

  • Offenes Einkaufszentrum im Teileigentum
  • Hochfrequentierte „künstliche“, ca. 180 m lange Fußgängerzone
  • Magnetkraft durch P & C, Saturn, Zara, H & M, etc.
    • Aktueller Mietpreis liegt bei 110 EUR/m²                                                                                                                                                                                                                                                                   Neue Mieter: Tommy Hilfiger, Gina Laura, I am

Schusterstraße

  • Gut frequentierte, ca. 170 m lange Fußgängerzone als Verbindung zwischen der Stadthausstraße und dem Marktplatz/Dom
  • Neue Mieter: Nordsee-Strandcafé

Stadthausstraße

  • Ca. 200 m lange Fußgängerzone von der Schusterstraße zur Römer-Passage
  • Gute Passantenfrequenz durch den modernisierten Kaufhof und das benachbarte und ebenfalls auf den neuesten Stand gebrachte Textilkaufhaus C & A
  • Neue Mieter: Basler, Gerry Weber, Marc Picard

Die 1A-Lagen der Stadt findet man angrenzend an die für den Tourismus interessante Mainzer Altstadt. Die echten Top-Lagen sind hier die…

 

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COMFORT Städtereport Ladenlokale Göttingen

Attraktives Einzugsgebiet erfreut Göttinger Einzelhandel

Göttingen ist eines der Oberzentren und fünftgrößte Stadt in Niedersachsen. Neben seiner Bedeutung als Messtechnik-In­dustriestandort glänzt Göttingen als Zentrum für Wissenschaft, Forschung und Bildung. Zu diesem Ruf beigetragen haben die Georg-August-Universität mit rund 24.000 Studierenden, zwei Fachhochschulen, fünf Max-Planck-Institute und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Laura Gebauer für COMFORT

Ladenmieten Göttingen

Mit 130 Instituten und Firmen hat sich in Göttingen ein dynamischer Sektor der Fort- und Weiterbildung etabliert. „Aus Einzelhandelssicht gleicht vor allen Dingen das Einzugsgebiet mit mehr als 600.000 Menschen im südniedersächsischen Raum zwischen Weser und Harz und dem Thüringer Eichsfeld die leicht unterdurch­schnittliche Kaufkraft der Stadt aus“, sagt Jürgen Kreutz, Ge­schäftsführer bei COMFORT.

Bedeutung der Stadt als Einzelhandels-standort

Die Stadt sei daher ungeachtet der leicht unterdurchschnittli­chen Kaufkraft seiner Einwohner aufgrund ihrer zentralen Lage in Deutschland und der hohen Zentralitätskennziffer ein sehr erfolgreicher und nachgefragter Einzelhandelsstandort. Im Jahr 2011 wurden auf der Verkaufsfläche in der Göttinger City mehr als 330 Millionen EUR umgesetzt. Der Umsatzanteil der Innenstadt am Gesamtumsatz der Stadt fällt mit mehr als 41 Prozent überdurchschnittlich aus. Ein Umstand, der die ausgeprägte Stärke der Göttinger Innenstadt als Einzelhan­delsstandort noch einmal deutlich zum Ausdruck bringt. Einzelhandel und Gastronomie sind nach wie vor die zentralen Wirtschaftsfaktoren der Göttinger Innenstadt.

Als Frequenzbringer sind sie auch Motor für Kultur, Tourismus, Infrastruktur und Dienstleistungen sowie für öffentliche und private Investoren. Der mit Abstand größte Arbeitgeber in der Innenstadt ist der Einzelhandel.

Die Anziehungskraft der Innenstadt und des Einzelhandels auf die Region wird auch anhand der steigenden Mietpreise deutlich: von 70 EUR/m² im Jahr 2007 steigen sie aktuell bis auf 92 EUR/m².

Weender Straße

  • Attraktivste Einkaufsstraße in Göttingen
  • Durch kleinteilige Flächen und Denkmalschutz geprägt
  • Einzige mehrgeschossige Großflächen: C&A, Thalia, New Yorker, H&M
  • Neue Mieter: S. Oliver Family Store und H&M
  • Aktueller Mietpreis liegt bei 92 EUR/m²

Kornmarkt

  • Übergang von der Weender Straße zur Groner Straße
  • Einzige Großfläche von Karstadt Sport genutzt, ansonsten eher kleinteiliger Besatz
  • Neuer Mieter: Smarteyes

Groner Straße

  • Ehemals die wichtigste Einkaufsstraße Göttingens – Busverkehr
  • Karstadt, Pimkie und Esprit als bekannte Einzelhändler, sonst höherer Anteil an …

 

 

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Starkes 1. Quartal auf dem deutschen Gewerbeinvestmentmarkt

Unvermindert hohe Nachfrage führt zu bestem Jahresauftakt seit 2008

Ulrich Erler für Colliers Deutschland Holding GmbH

Transaktionsvolumen gewerbliche Immobilien Deutschland Q1-2013

Der Jahresauftakt auf dem gewerblichen Investmentmarkt Deutschland gestaltete sich sehr lebhaft und führte zu einem Transaktionsvolumen von rund 7,0 Mrd. €. „Damit lag das Quartalsergebnis gut ein Drittel über dem Vorjahreswert und knüpft nahtlos an das umsatzstarke letzte Vierteljahr 2012 an. Zudem stellen die zahlreichen Kaufaktivitäten einen weiteren Beleg für die ungebrochen hohe Nachfrage seitens der Investoren nach sicheren Immobilienanlagen in einem wirtschaftlich starken Umfeld dar“, sagt Ignaz Trombello, Head of Investment von Colliers International, Deutschland. 35 % bzw. knapp 2,5 Mrd. € des angelegten Kapitals wurden beim Kauf von Portfolios investiert. Hervorzuheben sind hier vor allem das Prime-Portfolio mit drei prominenten Büroimmobilien in Frankfurt (One Goetheplaza und T11) und Berlin (K195), das die IVG Immobilien für knapp unter 500 Mio. € für einen Spezialfonds erwarb, sowie ein aus 11 Immobilien bestehendes Portfolio der SEB, welches Dundee International Reit für etwa 420 Mio. € ankaufte. Größter Einzelverkauf war der Erwerb des sich derzeit im Bau befindlichen Kö-Bogens in Düsseldorf durch Art-Invest Real Estate, welche das Großprojekt für über 400 Mio. € für zwei Versorgungswerke kauften. Internationale Investoren legten ca. 1,9 Mrd. € an und hatten damit einen Anteil von 27 % am Transaktionsvolumen.

Große Nachfrage nach Büroimmobilien – Hohe Marktanteile für Logistik- sowie Hotelimmobilien

Büroimmobilien blieben auch 2013 der nachgefragteste Immobilientyp. Auf sie entfielen rund 45 % des Transaktionsvolumens bzw. knapp 3,2 Mrd. €. Einzelhandelsimmobilien folgten auf dem zweiten Rang mit 1,7 Mrd. € und einem Marktanteil von 24 %. „Bemerkenswert war im ersten Quartal die vergleichsweise hohe Nachfrage nach Lager-, Logistik- und Industrieimmobilien, in die etwa 697 Millionen Euro investiert wurden. Das entspricht einem Marktanteil von 10 Prozent“, betont Ignaz Trombello. Mehrere Einzel- und Paketverkäufe zwischen 50 und 120 Mio. € waren für diese Entwicklung verantwortlich. „Ebenfalls höher als üblich war das Transaktionsvolumen im Bereich der Hotelimmobilien mit ca. 596 Millionen Euro, wenngleich beeinflusst durch den Ankauf des aus 20 Hotels bestehenden Queens Moat-Portfolios durch ein Investorenkonsortium um die Fattal-Gruppe für rund 300 Millionen Euro. Das auf sie entfallende Transaktionsvolumen bedeutet einen Marktanteil von knapp 9 Prozent“, sagt Trombello.

Offene Immobilienfonds und vor allem Spezialfonds stärkste Anlegergruppe

Etwa 2 Mrd. €, d.h. etwa 28 % des Transaktionsvolumens, wurden in den ersten drei Monaten des Jahres von Offenen Immobilienfonds z.B. von Union Investment, Deka Immobilien oder Deutsche Asset & Wealth Management (ehem. RREEF Real Estate) bzw. vor allem von Immobilienspezialfonds z.B. von IVG Immobilien oder Beos investiert. „Deren Spezialfonds investierten oftmals für …

 

 

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