• Immobilienklima steigt zum zweiten Mal in Folge leicht auf nun 47,2 Punkte
• Hettrich: „15-prozentiges Wachstum des Investmentklimas ist möglicher Indikator für steigendes Investoreninteresse in den deutschen Markt“

Trotz der schlechten allgemeinen Finanz- und Wirtschaftslage ist die Stimmung in der Immobilienbranche im Februar erneut angestiegen, wenn auch nur leicht: Das umfragebasierte Immobilienklima des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index verzeichnet zum zweiten Mal in Folge ein leichtes Wachstum um 8,8 Prozent auf aktuell 47,2 Punkte (Vormonat: 43,4 Punkte). Die Aufhellung des Immobilienklimas ist vor allem dem um 15,4 Prozent sprunghaft angestiegenen Investmentklima zu verdanken, das statt 35,1 im Vormonat nun 40,5 Punkte zählt. Dies hat das unabhängige Marktforschungsunternehmen BulwienGesa AG in seiner Februar-Befragung von 1.000 Marktakteuren im Auftrag von King Sturge ermittelt. Die verhalten optimistische Stimmung der Branche spiegelt sich auch in dem verlangsamten Abschwung der auf makroökonomischen Daten beruhenden Immobilienkonjunktur wider. Sie fällt nur noch leicht von 124,8 auf 122,9 Punkte.
„Ein Grund für das angestiegene Investmentklima liegt im steigenden Investitionsdruck aber auch im steigenden Interesse an soliden Immobilieninvestments von vielen Marktteilnehmern, denn Anlagemöglichkeiten suchende Liquidität ist reichlich vorhanden und alternative Investments in den Kapitalmarkt bieten zur Zeit keine hohe Attraktivität“, sagt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. „Zum anderen sehen viele Akteure offensichtlich die Bodenbildung der Preisentwicklung – insbesondere bei Büroimmobilien – in greifbarer Nähe. Entscheidend ist nun, den richtigen Moment für eine antizyklische Investition zu wählen.“ Angesichts der hochvolatilen Aktienmärkte würden sich viele eigenkapitalstarke Investoren wieder auf die Vorzüge der vergleichsweise wertstabileren Assetklasse Immobilien besinnen, so Hettrich weiter. „Hierbei hat insbesondere der deutsche Markt mit seinen stabilen Rahmenbedingungen und einer guten Rendite/Risiko-Balance gute Karten.“
Hettrich abschließend: „Stimmung und Konjunkturdaten befinden sich aktuell zwar auf einem niedrigen Niveau – dennoch besteht guter Grund zu vorsichtigem Optimismus. Essentiell ist nun, dass Kredit- und Finanzmarkt positive Signale senden.“
Das Immobilienklima, das die Bewertung und Einschätzung von Marktexperten spiegelt, stoppte im Januar 2009 erstmals seit sechs Monaten …
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