Europa: * Aktuelle Studie ermittelt Auswirkungen der Turbulenzen an den Finanzmärkten * Berlin führt Ranking bei der Schaffung von Büroarbeitsplätzen an
Ute Gombert King Sturge Deutschland
Die Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten treffen die europäischen Büroimmobilienmärkte nicht gleichförmig, sondern in unterschiedlicher Ausprägung. Eine Erholung der Situation wird erst für das Jahr 2010 erwartet. „Die globale Finanzkrise wird auch 2009 prägend sein. Allerdings wird das Mietwachstum im Bürosegment nicht rapide fallen, sondern sich auf einem reduzierten Niveau und in verlangsamter Form fortsetzen“, fasst Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, die Ergebnisse einer aktuellen Studie zusammen. „Das Schlimmste wird 2010 vorüber sein.“ Voraussetzung für die Wiederbelebung der Investitionsnachfrage ist jedoch die Normalisierung der Kreditmärkte und des Bankensektors. Trotz der auf lange Sicht positiven Prognose, wird der Aufschwung auf einem niedrigeren Niveau als vor 18 Monaten stattfinden.
Die jüngste King Sturge-Studie, die die Büroimmobilienmärkte von 45 Städten in 28 europäischen Ländern untersucht, ermittelt, dass internationale Finanzzentren wie London am stärksten von der derzeitigen Krise betroffen sind. Auch Spanien, das auf Jahre aktiven Marktgeschehens zurückblickt, und Italien, das bereits eine schwache wirtschaftliche Basis besaß, spüren die Auswirkungen der Kreditklemme intensiv. Zwar sind auch Frankreich und Deutschland von einem verlangsamten Mietwachstum betroffen, allerdings in geringerem Ausmaß. Auch die osteuropäischen Volkswirtschaften sind nicht immun gegen die globalen Unsicherheiten, verzeichnen jedoch ein höheres Wachstum als Westeuropa. Am wenigsten trifft der globale Abschwung die kleineren Märkte an den Rändern Europas.
„Dies spiegelt sich auch im Städteranking hinsichtlich der Schaffung von Büroarbeitsplätzen wider“, stellt Hettrich fest. So führt …























