29. September 2008...10:59

Jones Lang LaSalle: Hamburger Bürovermietungsmarkt* im 3. Quartal 2008 – Nutzer werden preissensibler

Hamburg: Beständigkeit hat den Hamburger Bürovermietungsmarkt schon immer ausgezeichnet. In guten wie in schlechten Zeiten. Mit hanseatischer Gelassenheit wird auf Entwicklungen reagiert, denen sich niemand entziehen kann.

Dorothea Koch Jones Lang LaSalle GmbH

In Anbetracht der Finanzmarktkrise und einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung ist auch auf dem Gewerbeimmobilienmarkt der nördlichsten deutschen Immobilienhochburg eine ganz sinnvolle Reaktion zu spüren: Nutzer werden wieder preissensibler. „Das Thema Miete spielt für alle Flächen an allen Standorten weniger unter dem Gesichtspunkt Incentive eine Rolle, als vielmehr unter dem Gesichtspunkt, möglichst eine niedrigere Nominalmiete auszuhandeln. Mieter und Vermieter ringen in der ihr eigenen Kaufmanns-Mentalität um vernünftige, akzeptable Preise“, so Simone Hill, Leiterin der Bürovermietungsabteilung von Jones Lang LaSalle Hamburg. Diese Situation wird bis Ende des Jahres dazu führen, dass es bei dem für den Markt charakteristischen Spitzenwert von 23,50 Euro/m²/Monat – erzielt in der Innenstadt – bleibt. Die in der Hafen-City und im Hafen im laufenden Jahr zu beobachtenden höherpreisigen Abschlüsse sind demgegenüber als vereinzelte Ausreißer ohne essentielle Auswirkung auf die tatsächliche Preisgestaltung einzuordnen.

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