19. Juni 2008...11:40

(Pressemeldung BFW) Gutachten Unternehmensteuerreform: Unkalkulierbares Steuerrisiko für Immobilienunternehmen – Nachjustierungen bei Zinsschranke unerlässlich

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Miriam Herke für den Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen:

Deutschland: Die Unternehmensteuerreform schießt über das Ziel hinaus, die Steuerflucht ins Ausland zu unterbinden. Das neue Recht trifft vor allem die gesamte über Fremdmittel finanzierte inländische Wirtschaft. Insbesondere Wohnungs- und Immobilienunternehmen sind aufgrund ihres hohen Fremdfinanzierungsbedarfs von der Zinsschranke stark betroffen.

In der Praxis werden die Auswirkungen von den Unternehmen aber selbst häufig noch unterschätzt. Die zu erwartenden ökonomischen Belastungen gehen aus einem aktuellen Gutachten von Deloitte im Auftrag des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) hervor, das heute in Berlin vorgestellt wurde.

„Nach politischen Aussagen soll die Zinsschranke nur ‚größere Konzerne’ treffen. Das Gutachten von Deloitte belegt nun, dass die Unternehmensteuerreform aber vor allem zu Lasten der mittelständisch geprägten Immobilienwirtschaft geht“, sagte Walter Rasch, Präsident des BFW.

„Am schwersten dürften die laufenden Eingriffe ins …

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