23. April 2008...12:43

Hohe Preissensibilität bei Berliner Büromietern

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Berliner Büromieter zeichnet eine hohe Preissensibilität aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Dr. Lübke GmbH in ihrer Studie „Trendguide Büroanmietungen Berlin“. Befragt wurden 60 Unternehmen, die in 2007 neue Büroräume in Berlin gemietet haben. Fast 80 Prozent der Bewegung am Berliner Büromarkt geht auf innerstädtische Umzüge zurück. Hauptumzugsmotive waren der Wunsch nach größeren Räumlichkeiten (47%) und/oder eine bessere Lage (28%) sowie die Gründung einer neuen Niederlassung oder Firma (15%). Bei der finalen Flächenauswahl ist die Lage mit 78 Prozent das ausschlaggebende Kriterium. Der Preis steht in Berlin an zweiter Stelle (42%) und hat damit eine deutlich höhere Gewichtung als in anderen Bürometropolen. Zwei Drittel der befragten Mieter sind in ein größeres Büro gezogen und ein Drittel zahlt am neuen Standort weniger als vor dem Umzug. Jedoch wurden 2007 geringere Incentives gewährt als noch in den letzten Jahren.

„Trotz einer, im Vergleich zu Frankfurt oder Düsseldorf, geringeren Nettoabsorption konnte der Berliner Bürovermietungsmarkt in 2007 vom Wirtschaftswachstum profitieren“, erklärt Andreas Erben, Regionalleiter Berlin der Dr. Lübke GmbH. Innerstädtische Umzüge bestimmten mit 79 Prozent den Berliner Markt. Firmenneugründungen, der Zuzug von Unternehmen oder die zusätzliche Anmietung von Büroflächen fallen mit 20 Prozent weniger ins Gewicht. Dennoch hat die Expansion der ansässigen Unternehmen zu einer positiven Nettoabsorption beigetragen: Zwei Drittel der Mieter, die innerhalb Berlins umgezogen sind, haben sich mit dem Umzug vergrößert.

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