3. Juli 2009

Marktaktivität auf den Bürovermietungsmärkten verhalten – wie erwartet

Die Rezession hat sowohl die globale als auch die deutsche Wirtschaft nach wie vor voll im Griff. Deren Auswirkungen werden in Deutschland nolens volens sogar noch stärker ausfallen als in den anderen wichtigen Industriestaaten.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Die sechs deutschen Immobilienhochburgen – Entwicklung Umsatz, Leerstand und Nettoabsorption. Quelle: Jones Lang LaSalle

Die sechs deutschen Immobilienhochburgen – Entwicklung Umsatz, Leerstand und Nettoabsorption. Quelle: Jones Lang LaSalle

Frankfurt, 03. Juli 2009 – Die hohe Exportabhängigkeit in Verbindung mit einer relativ schwach ausgeprägten Binnenkonjunktur stellt die deutschen Unternehmen vor enorme Herausforderungen. In der Konsequenz werden die Arbeitslosenzahlen im Laufe dieses und des nächsten Jahres zwangsläufig weiter steigen und damit auch ihre Wirkungen auf den deutschen Immobilienmärkten entfalten. Pauschal zu mutmaßen, dass ein wirtschaftlicher Absturz und eine sinkende Beschäftigung unweigerlich zu einem Absturz der Nachfrage und damit zu einem Mietpreisverfall führen werden, greift allerdings zu kurz. Warum?
1. angesichts der Tiefe und Beharrlichkeit der Rezession fehlen vergleichbare und belastbare historische Vergleiche.
2. die Krise trifft nicht alle Branchen mit der gleichen Intensität: Weniger stark getroffene Branchen stützen die Nachfrage nach Büroflächen.
3. der Mietpreis bildet sich – auch in der Krise – als Ergebnis zwischen Nachfrage und Angebot. Derzeit bietet das künftige Angebot an zusätzlichen Büroflächen jedenfalls keinen Anlass, eine Neubauschwemme zu erwarten.
4. selbst in Krisenzeiten ist Bewegung auf den Vermietungsmärkten. Die aus den Boomjahren 1999/2000 auslaufenden 10-Jahres-Mietverträge sorgen zusammen mit den auslaufenden 5-Jahresverträgen aus 2004/2005 per se für ein Volumen von ca. 5 Mio. m² potenziellem (Neu-) Vermietungsvolumen.
Dennoch: die Lage auf den deutschen Bürovermietungsmärkten zum Halbjahr 2009 ist alles andere als rosig, trotz der Stabilisierung des konjunkturellen Rahmens suggerierenden Argumente. Immerhin: vergliche man idealtypisch den  Zusammenhang zwischen Bruttoinlandsprodukt und dem Büroflächenumsatz, so ergäbe sich bei einem BIP von -6% für 2009 ein Rückgang des Umsatzes von rund zwei Dritteln gegenüber 2008. Und zumindest einen solchen Absturz signalisieren die Zahlen des zweiten Quartals nicht. Und bei allen Negativ-Schlagzeilen in den Medien sollte ein wesentlicher Faktor nicht vergessen werden:  in Deutschland werden auch weiterhin Unternehmen neu gegründet. Im ersten Halbjahr gab es laut creditreform knapp 90.000 sog. wirtschaftsaktive Neugründungen – mehr als im ersten Halbjahr 2008.” Fast zwei Drittel dieser Unternehmen zählen zum Dienstleistungssektor. Damit entstanden allein in diesem für den Büromarkt wesentlichen Sektor deutschlandweit mehr als 115.000 neue Arbeitsplätze oder anders gesagt: fast 2,9 Mio. m² zusätzlich benötigte Bürofläche”, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.


Umsatz stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Kumuliert über alle sechs deutschen Hochburgen wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres rund 1,05 Mio. m² Bürofläche vermietet oder an Eigennutzer veräußert. Der Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt bei 32 % und damit auf gleichem Niveau wie im ersten Quartal. Die Trends der ersten drei Monate haben sich damit auch Regionen spezifisch bestätigt. Berlin kommt mit umgesetzten gut 195.000 m² und einem Minus von 17% vergleichsweise gut weg, während sich der Umsatzeinbruch in Düsseldorf mit 54 % verfestigt hat. Neben Berlin fällt der Umsatzrückgang in Frankfurt mit 26% auf 217.000 m² noch milde aus. Am Main wirkt noch der Effekt der Großanmietung der Deutschen Bahn im ersten Quartal nach. Wie üblich platziert sich München bei der absoluten Umsatzgröße ganz vorne. Doch selbst die umgesetzten 267.000 m² sind in der Bayernmetropole gleichbedeutend einem Minus von 32 %.
Was heißt das nun für den deutschen Büromarkt in seiner Gesamtheit? Einbruch? Erdrutsch? Stabilisierung? Eine fundierte Aussage lässt sich derzeit nur schwerlich treffen. Denn während die Umsätze in Hamburg, München und Stuttgart in den Monaten April bis Juni über denen des ersten Quartals lagen, stellt sich die Situation in Düsseldorf, Frankfurt und Berlin genau konträr dar. Mit “Stabilisierung auf niedrigem Niveau” lässt sich das gegenwärtige Bild vielleicht am besten beschreiben. “Vor dem Hintergrund, dass der Umsatz im 3. und 4.Quartal 2008 in den meisten Städten bereits rückläufig war, erwarten wir, dass der Nachfragerückgang für das Gesamtjahr 2009 bei den derzeitigen rund 30 % verharren wird”, betont Helge Scheunemann.

Neubautätigkeit steigt weiter an – keine Ausweitung der Untermietflächen erkennbar

Zu der Nachfrageschwäche gesellt sich nun auch ein Anstieg des Neubauangebots. In allen sechs Immobilienhochburgen zusammen wurden zwischen April und Juni mehr als 350.000 m² neue Bürofläche fertig gestellt und damit zwei Drittel des Neubauvolumens des gesamten ersten Halbjahres. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg das Volumen damit um 74 % stark an. Ausnahme in der regionalen Analyse ist Düsseldorf: in der Immobilienhochburg am Niederrhein sank die Neubautätigkeit im 12-Monatszeitraum um 39%. Enorme Zuwachsraten mit jeweils rund 660 % sind für Frankfurt und Stuttgart zu registrieren, allerdings von einem sehr niedrigen Volumen kommend. In Stuttgart z.B. kamen im ersten Halbjahr 41.000 m² neu auf den Markt und damit immer noch rund 8.000 m² weniger als in Düsseldorf.
Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir weitere 652.000 m² dem Markt zugeführter Fläche. Das gesamte Neubauvolumen wird damit um gut 30 % über dem 2008er Wert liegen. Kurzfristige Baustopps von bereits begonnenen Projekten können wir derzeit nicht beobachten, denn das aktuell prognostizierte Volumen für 2009 liegt genau auf dem Niveau, das wir bereits Ende 2008 für dieses Jahr erwartet hatten.
Dass die Leerstände angesichts der steigenden Neubauflächen nicht stärker anziehen, liegt daran, dass die Büromärkte noch immer von relativ hohen Vorvermietungsquoten zehren. Immerhin 44 % des bisherigen Fertigstellungsvolumens sind bereits vorvermietet oder werden von Eigennutzern belegt. Und auch von den noch erwarteten 652.000 m² stehen dem freien Vermietungsmarkt nur noch 34 % zur Verfügung. Damit relativieren sich die Angebotszuwächse teilweise deutlich und sind zumindest indirekt dafür verantwortlich, dass die Leerstände über alle sechs Hochburgen hinweg im 1-Jahresvergleich nur um gut 6 % gestiegen sind. In den letzten drei Monaten wuchs der Leerstand um 327.000 m² (+4,6 %) auf aktuell 7,38 Mio. m² an. Die durchschnittliche Quote liegt damit bei 9,4 % und um 0,4 %-Punkte über der von Ende März.
Frankfurt weist mit 13,5 % die aktuell höchste Leerstandsquote auf, gefolgt von Düsseldorf mit 11,3 % und Berlin mit 9 %. Am unteren Ende liegt weiterhin Stuttgart mit 6,5 %. In der Schwabenmetropole stieg das kurzfristig zur Verfügung stehende Flächenangebot lediglich um 5 %.
Insbesondere die schwache Flächennachfrage wird dazu führen, dass die Leerstandsquoten in allen Städten 2009 weiter ansteigen werden. Im Schnitt erwarten wir mehr als 10 % als Mittelwert für alle sechs Hochburgen.
Erstaunlich, dass Untermietflächen als Indikator für die Marktlage derzeit nicht taugen. Normalerweise würde man einen Anstieg vermuten. Aber der Blick auf die aktuellen Untermietflächen zeigt sogar einen leichten Rückgang gegenüber dem ersten Quartal auf aktuell rund 297.000 m²  in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. “Die Erfahrungen aus der letzten Rezession mit einer eher schleppenden Vermietung der Untermietflächen scheinen viele Unternehmen dazu zu veranlassen, ihre nicht mehr benötigten Flächen lieber als Reserve vorzuhalten und nicht auf dem Büromarkt anzubieten. Dies korrespondiert mit unserer Erhebung zum Büroflächenverbrauch pro Arbeitsplatz”, kommentiert Helge Scheunemann.

Mietpreisindex fällt moderat weiter – Incentives nehmen zu

Im Vergleich zum Vorquartal haben die Spitzenmieten in drei der sechs Immobilienhochburgen leicht nachgegeben. In Frankfurt und München (jeweils minus 3%) um jeweils einen Euro und in Berlin (minus 2 %) um 50 Cent. Die Spitzenmieten der anderen Städte blieben vorerst stabil. Aggregiert für alle sechs Standorte weist der Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle (Basis 1987=100) damit ein ähnliches Minus wie im ersten Quartal von 1,7 auf aktuell 160,8 Punkte aus und sank damit zum zweiten Mal in Folge.
Im zweiten Halbjahr rechnen wir mit einem weiteren Nachgeben des Index um 3 %, so dass sich das Minus für das Gesamtjahr 2009 auf knapp 7 % belaufen würde. Die Schere zwischen Nominal- und Effektivmieten öffnet sich dabei in allen Städten weiter. Incentives nehmen weiter zu und haben aktuell wieder das Niveau von 2005 erreicht. Im Schnitt über alle Städte werden bei einem 5-Jahres-Mietvertrag in Top-Lage mittlerweile schon wieder mehr als 5 Monate mietfreie Zeit gewährt.
“Schlechte Zeiten für Vermieter – gute Zeiten für Mieter: deren Auswahlmöglichkeiten an qualitativ hochwertigen Büroflächen in guten und zentralen Lagen nimmt zu. Und das bei insgesamt sinkenden Mietkosten”, so Helge Scheunemann.

3. Juli 2009

Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt im 1. Halbjahr 2009

Eine Markterholung ist in weite Ferne gerückt, die voraussichtlich zu berücksichtigenden 80.000 m² eigengenutzter Fläche durch Vodafone werden die Statistik ggf. verzerren und die niederrheinische Realität keinesfalls adäquat abbilden. Ob diese Flächen noch im Jahr 2009 statistisch relevant werden, ist aber nach wie vor unklar.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH – 2009-07-03

Der Büroflächenmarkt in sechs deutschen Städten Stand: Ende 1. Halbjahr 2009. % heißt: Prozentuale Differenz des Wertes 1.Hj. 2009 zum Wert 1.Hj. 2008

Der Büroflächenmarkt in sechs deutschen Städten Stand: Ende 1. Halbjahr 2009. % heißt: Prozentuale Differenz des Wertes 1.Hj. 2009 zum Wert 1.Hj. 2008. Quelle: Jones Lang LaSalle

Der Düsseldorfer Büromarkt (Düsseldorfer Stadtgebiet, Erkrath, Hilden, Ratingen und Neuss) hat mit knapp 107.000 m² den niedrigsten Halbjahresumsatz der letzten 10 Jahre zu verzeichnen und gleichzeitig mit ca. 44.000 m² den niedrigsten Quartalsumsatz in den jeweils zweiten Quartalen der letzten 10 Jahre. Der größte Deal im ersten Halbjahr 2009 wurde denn auch mit 10.400 m² im ersten Quartal durch die Siemens AG getätigt. Im zweiten Quartal gab es in dieser Größenordnung nichts Vergleichbares auf weiter Flur. Die größte Vermietung von April bis Juni wurde mit ca. 5.000 m² von einer Rechtsanwaltskanzlei getätigt. Das vermag allerdings nicht darüber hinweg zu täuschen, dass solche, für den Düsseldorfer Markt wichtige Anmietungen durch unternehmensbezogene Dienstleister in der Breite fehlen. Auch großvolumige Deals sind derzeit Mangelware: Überdurchschnittliche 50 % des Umsatzvolumens wurden im zweiten Quartal durch Anmietungen bis 1.000 m² generiert, fast 70 % bis 1.500 m². Traditionell vereint der Teilmarkt City die meisten Mietverträge auf sich, so auch im ersten Halbjahr 2009 mit fast 30 %. Über die Hälfte des insgesamt von Januar bis Juni 2009 umgesetzten Volumens entfällt auf die drei Teilmärkte City, Nord und Flughafen.

Düster auch die Prognosen für das zweite Halbjahr 2009: “Wenn die Konjunktur im zweiten Halbjahr nicht anzieht, wird sich die Lage zuspitzen. Viele Unternehmen werden harte Konsequenzen ziehen müssen. Bereits heute sind Umstrukturierungen und Entlassungen ein Thema”, so Marcel Abel. Insgesamt 250.000 bis 300.000 m² Flächenumsatz im Gesamtjahr 2009 scheinen realistisch, rund 15 % bis 27 % unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre.

Im Gesamtjahr 2009 werden rund 283.000 m² Flächen dem Markt neu zugeführt – und 62.000 m² davon spekulativ, mehr als 200.000 m² davon vorvermietet, der Rest eigengenutzt. “Für Düsseldorfer Verhältnisse ist das viel, der Leerstand wird sich demzufolge deutlich nach oben bewegen, markiert derzeit 11,3% und kann bis zum Jahresende 2009 13% deutlich überschreiten”, so Marcel Abel.

Die Spitzenmiete zeigt sich bislang stabil und liegt bei 22,50 Euro / m² / Monat. Incentives in Form von mietfreien Zeiten, Ausbaukostenzuschüssen etc. sind zwischenzeitlich allerdings quasi selbstverständlich. 5 bis 10% können Mieter beim Mietvertragsabschluss bzw. -verlängerung auf die Mietvertragsdauer insgesamt einplanen.

Eine interessante Entwicklung zeigt sich am Seestern. Dort haben Bestandshalter und Investoren erkannt, dass sie nur gemeinsam die Krise meistern können und planen dementsprechend ein strategisch ausgerichtetes Standort-Marketing, das dem Teilmarkt  sicherlich zugute kommen wird.
Mehr denn je kommt es auf jeden Fall darauf an, dass Vermieter und Nutzer ihre Strategie flexibel aufeinander einstellen und im Schulterschluss die krisenbedingte Schockstarre überwinden.

2. Juli 2009

Bürovermietungsmarkt Berlin im 1. Halbjahr 2009

Büroflächenumsatz bleibt erwartungsgemäß niedrig – Mietniveau gibt gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht nach

Julia Dietrich für Savills – 2009-07-01

Bürovermietungsmarkt Berlin im 1. Halbjahr 2009. Quelle: Savills. Veröffentlicht auf: www.immopro24.eu (Hier ansehen)

Bürovermietungsmarkt Berlin im 1. Halbjahr 2009. Quelle: Savills. Veröffentlicht auf: www.immopro24.eu (Hier ansehen)

Berlin: Am Berliner Büro- vermietungsmarkt wurden im ersten Halbjahr 2009 etwa 216.300 m² Bürofläche umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen deutlichen Rückgang um etwas mehr als 30 %. Damit setzte sich der schon im 1. Quartal begonnene zyklische Abschwung auch im 2. Quartal fort. Dies spiegelt sich auch im Mietniveau wider: Zwar konnte der Abwärtstrend der flächengewichteten Durchschnittsmiete auf einem Niveau von 11,34 Euro/m²/Monat zunächst gestoppt werden, allerdings ging die Spitzenmiete erneut leicht um 2,7 % zurück (21,95 Euro/m²/Monat). Beide Kennziffern liegen damit etwas mehr als 1 % unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. Infolge der geringen Flächenfertigstellungsvolumina ging der Flächenleerstand trotz des geringen Umsatzes nochmals leicht auf 7,4 % zurück.

„Da das konjunkturelle Umfeld nach wie vor herausfordernd ist, blieb der Büroflächenumsatz im ersten Halbjahr 2009 erwartungsgemäß deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück, wobei sich das Mietniveau noch weitgehend stabil zeigt und nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres liegt“ fasst Christian Leska, Managing Director Office Agency für Savills am Standort Berlin die aktuelle Lage zusammen.

Vom bislang erzielten Gesamtflächenumsatz ging etwas mehr als ein Viertel auf Unternehmen der Kommunikations- und Medienbranche zurück, die damit das größte Nachfragesegment bilden. Das traditionell große und zugleich stabile Nachfragesegment der öffentlichen Hand hat auch im laufenden Jahr einen erheblichen Anteil am Gesamtflächenumsatz erzielt (20,7 %), konnte den Nachfragerückgang anderer Branchen (z. B. Handel, Transport und Verkehr) aber nicht ausgleichen. Im Vergleich der Berliner Stadtbezirke kann der Bezirk Mitte auf den mit Abstand höchsten Flächenumsatz verweisen (51.300 m²), gefolgt von Neukölln, das dank zweier Großvermietungen einen Umsatz von 35.600 m² erzielen konnte.

Die Savills-Researcher gehen für das 2. Halbjahr von einer weiterhin schwachen Performance des Berliner Büroflächenmarktes aus, zumal sich die Rezession in den nächsten Monaten auch am Arbeitsmarkt deutlich bemerkbar machen wird. Zwar kommt Berlin zugute, dass die von der aktuellen Krise besonders stark betroffenen exportorientierten Sektoren in der Hauptstadt unterrepräsentiert sind, dennoch ist auch in Berlin von einem spürbaren Rückgang der Bürobeschäftigtenzahl auszugehen. Die verglichen mit den vorangegangenen Jahren geringe Nachfragedynamik führt dazu, dass sich die Mietkennziffern wieder ihren langjährigen Durchschnittswerten nähern.

2. Juli 2009

Commerz Real investiert erstmalig in Finnland

Die Commerz Real hat den Kaufvertrag für den in Helsinki gelegenen Büropark “Swing Life Science Center“ unterzeichnet. Im Jahr 2008 abschließend fertig gestellt, besteht der in mehreren Phasen errichtete Komplex aus fünf miteinander verbundenen Gebäuden mit einer Gesamtfläche von rund 32.100 Quadratmetern. Das Gesamtinvestitionsvolumen der für den Offenen Immobilienfonds hausInvest europa getätigten Akquisition beläuft sich auf rund 124 Millionen Euro. Verkäufer ist die Pensionskasse Etera Mutual Pension Insurance Company.

Markus Esser für Commerz Real AG

Swing Life Science Center Helsinki

Swing Life Science Center Helsinki

„Mit der Akquisition in Helsinki haben wir den Markteintritt in Finnland vollzogen. Damit tragen wir zu einer weiterführenden geografischen Diversifizierung unseres Immobilienportfolios bei. In Verbindung mit unserem Engagement in Schweden erhöht sich der Anteil Nordeuropas im hausInvest europa auf 6 Prozent“, sagt Hans-Joachim Kühl, im Vorstand der Commerz Real AG verantwortlich für die Immobilienakquisition. „Eine attraktive Ankaufsrendite, die flexible Strukturierbarkeit des Gebäudes und bonitätsstarke Mieter aus Zukunftsbranchen wie der Biowissenschaft und der Spitzentechnologie haben uns in diesem Engagement bestärkt. Die gute Liquiditätsausstattung des hausInvest europa versetzt uns in die Lage, von attraktiven Investitionschancen profitieren und auch solche großvolumigeren Investitionen tätigen zu können.“

Das Objekt ist derzeit zu 90 Prozent vermietet, wobei die Restlaufzeiten der Mietverträge durchschnittlich sieben Jahre betragen. Die verbleibenden Flächen sind über eine Mietgarantie des Verkäufers abgesichert.

Standort des “Swing Life Science Center“ ist eine nachfragestarke Bürolage im Teilmarkt Keilaniemi mit hervorragender Infrastruktur. Der Gebäudekomplex verfügt über eine gute Verkehrsanbindung an das Zentrum der finnischen Hauptstadt und den Flughafen Vantaa. Auf dem Gelände des “Swing Life Science Center“ befinden sich auch rund 600 Außen- bzw. Tiefgaragenstellplätze.

2. Juli 2009

Savills Research: Deutsche Bürovermietungsmärkte im 1. Halbjahr 2009

Büroflächenumsatz geht um knapp ein Drittel zurück –Spitzenmieten trotzen dem Abschwung

Julia Dietrich für Savills- 2009-07-02

Büroflächenmärkte im 1. Halbjahr 2009 im Überblick

Büroflächenmärkte im 1. Halbjahr 2009 im Überblick

In den fünf größten deutschen Büromärkten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres etwa 987.500 m² Büroflächen umgesetzt. Dies sind knapp 32 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Der sich schon zum Jahresbeginn abzeichnende zyklische Abschwung an den deutschen Bürovermietungsmärkten setzte sich damit auch im 2. Quartal unvermindert fort. Die Spitzenmieten gaben dessen ungeachtet gegenüber den Vorjahreswerten nur geringfügig nach (ca. - 1,7 % im Durchschnitt aller Märkte) – nur im traditionell sehr volatilen Frankfurter Markt ging die Spitzenmiete spürbar zurück. Demgegenüber kann Düsseldorf als einziger Markt auf eine im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegene Spitzenmiete verweisen. Das mittlere Mietniveau ging etwas deutlicher um durchschnittlich 4,4 % zurück.

In allen fünf Märkten reduzierte sich die Vermietungsleistung jeweils im zweistelligen Prozentbereich: Berlin verzeichnete einen Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des vergangenen Jahres um etwa 30 %, Düsseldorf um 59 %, Frankfurt um 13 %, Hamburg um 29 % und München um 33 %. Auch im Vergleich der beiden Quartale des laufenden Jahres ist in beinahe allen Märkten ein Rückgang des Flächenumsatzes zu verzeichnen. Lediglich in München konnten im 2. Quartal mehr Büroflächen vermietet werden (ca. 132.900 m²) als in den ersten drei Monaten (ca. 118.000 m²), in Hamburg blieb der Umsatz stabil.

Geht man davon aus, dass der Büroflächenumsatz auch im 2. Halbjahr knapp ein Drittel unter dem des Vorjahreszeitraums bleibt, ergäbe sich ein rechnerischer Jahresumsatz für die fünf großen deutschen Büromärkte von ca. 1,63 Mio. m². Dies wäre der niedrigste Wert der vergangenen 10 Jahre. Allerdings befinden sich noch einige Großabschlüsse in Verhandlung, mit deren Abschluss im Laufe des 2. Halbjahres gerechnet wird. Dennoch wird der Flächenumsatz im Jahr 2009 höchstwahrscheinlich deutlich unter dem 10-jährigen Mittelwert (ca. 2,2 Mio. m²) bleiben. Nicht zuletzt der für das 2. Halbjahr erwartete Anstieg der Arbeitslosigkeit dürfte die Büromärkte zusätzlich belasten. Der Leerstand wird deshalb trotz niedriger Fertigstellungsvolumina in allen Städten zunehmen, die Mietpreise werden weiter unter Druck geraten.

1. Juli 2009

Immobilienwirtschaft bietet Karrierechancen Geprüfte Immobilien-Fachwirte erhielten IHK-Zertifikat

Den 28 erfolgreichen Absolventen des Studiengangs „Geprüfte/r
Immobilien-Fachwirt/in (IHK)“ der Südwestdeutschen Fachakademie der Immobilienwirtschaft,
Wiesbaden, stehen zahlreiche neue Berufsmöglichkeiten offen.

Hedda Werner für SFA Südwestdeutsche Fachakademie der Immobilienwirtschaft

Immobilien Fachwirte Zertifikate Juni 2009

Immobilien Fachwirte Zertifikate Juni 2009

Wiesbaden, 30.06.2009 – Die Immobilienwirtschaft ist ein starkes Wirtschaftssegment und bietet eine weite Auswahl
an beruflichen Möglichkeiten: so unter anderem in Wohnungsunternehmen,
Hausverwaltungen, Maklerunternehmen und bei Projektentwicklern.
Das berufliche Engagement der Absolventen wurde am 26. Juni 2009 mit der feierlichen Übergabe der
IHK-Urkunde im Festsaal der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden durch Wolfgang Sonnek,
Leiter der Abteilung berufliche Bildung IHK Wiesbaden, und Manfred Bucksch, Vorstand der
Südwestdeutschen Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V. gewürdigt.
In drei Semestern, in rund 540 Unterrichtsstunden an den Wochenenden, eigneten sich die frisch
gebackenen Immobilienfachwirte bei der Südwestdeutschen Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V.
(SFA) in Wiesbaden fundiertes Sach- und Fachwissen in der Immobilienwirtschaft an. Manfred Bucksch,
Vorstand der SFA, verwies auf die zunehmende Bedeutung professioneller Qualifikation als entscheidender
Erfolgsfaktor für Unternehmen in der Immobilienwirtschaft.
Der intensive berufsbegleitende Studiengang umfasst grundlegende Qualifikationen für die
Immobilienwirtschaft wie Rechnungswesen, Recht, Technik und Steuern. Er bereitet auf qualifizierte
Aufgaben auf der Ebene des mittleren Managements in der Immobilienwirtschaft vor.
Der nächste Immobilienfachwirt Studiengang beginnt am 18. September 2009.

1. Juli 2009

Startschuss für Wohnen im Frankfurter Europaviertel

Das Europaviertel in Frankfurt am Main nimmt weiter Gestalt an. Derzeit werden neben dem Bürohochhaus Tower 185, der neuen Deutschlandzentrale von BNP Paribas und dem Budgethotel Meininger auch viele Miet- und Eigentumswohnungen gebaut.

Wilhelm Brandt für Vivico Real Estate GmbH

Eurovenia in Frankfurt am Main

Eurovenia in Frankfurt am Main

Als erstes Wohngebäude im Europaviertel stellte Vivico im Auftrag des Investors Bayerische Apothekerversorgung ein Gebäudeensemble mit 189 Mietwohnungen fertig. Im EUROVENIA sind nun die ersten Mieter eingezogen: Ab dem 1. Juli 2009 wird damit offiziell im neuen Frankfurter Europaviertel gewohnt. Den Spatenstich für das Gebäude hatte Oberbürgermeisterin Petra Roth am 9. November 2007, gemeinsam mit Vertretern von Bayerische Apothekerversorgung, Bayerische Versorgungskammer und Vivico gesetzt. Der Vertrieb der Wohnungen erfolgt durch SELECT IMMOBILIEN. Auf dem angrenzenden Grundstück entstehen derzeit mit dem Ensemble CITY COLOURS weitere 112 Miet­wohnungen sowie 51 Eigentumswohnungen.

30. Juni 2009

Allianz Real Estate Germany meldet Vermietungserfolg in Brüssel

Fortis Real Estate prolongiert Mietvertrag im Botanic Building


Roland Deger für Allianz Real Estate Germany GmbH

Botanic Building Brüssel

Botanic Building Brüssel

Stuttgart, 30. Juni 2009. Das Botanic Building in Brüssel, Boulevard Saint Lazare 4 bis 10, wird auch zukünftig Sitz von Fortis Real Estate sein.

Das Immobilienunternehmen hat seinen Mietvertrag mit der Eigentümerin Allianz über 5.762 Quadratmeter im 15. bis 18. Obergeschoss des Gebäudes verlängert. Seit 2004 nutzt Fortis Real Estate die Flächen in dem renommierten Büroobjekt, das direkt am Botanischen Garten der belgischen Hauptstadt liegt.

Das Botanic Building wurde 2004 neu erbaut bzw. teilweise saniert. Es umfasst eine Gesamtmietfläche von 30.000 Quadratmetern.

29. Juni 2009

CB Richard Ellis (CBRE): Immobilienverkäufe der öffentlichen Hand aufgrund Finanzkrise zukünftig zunehmend

Dem Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) zufolge werden die Immobilienverkäufe der öffentlichen Hand aufgrund der Finanzkrise zunehmen. Angespannte öffentliche Haushalte werden den Verkaufsdruck weiter erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt CBRE in einer aktuell durchgeführten Studie. Zu den untersuchten Ländern gehören unter anderen Frankreich, Deutschland, Griechenland und Großbritannien.

Dr. Alexander von Erdély für CB Richard Ellis GmbH

Immobilienverkäufe der öffentlichen Hand in den Jahren 2006 bis 2008. Quelle: CB Richard Ellis .

Immobilienverkäufe der öffentlichen Hand in den Jahren 2006 bis 2008. Quelle: CB Richard Ellis .

Die britische Regierung hat bereits angekündigt sich in den kommenden 10 Jahren von Immobilien im Wert von bis zu rund 20 Milliarden britischen Pfund zu trennen, eine Summe die nach dem aktuellem Wechselkurs rund 23 Milliarden Euro entspricht. Durch diese Verkäufe und Einsparungen sollen weiterhin jährlich rund fünf Milliarden Pfund an operativen Kosten eingespart werden. Auch andere Regierungen ziehen einen Verkauf von staatlich gehaltenen Immobilien in Betracht, so dass dies laut CBRE ein Trend für die kommenden 12 Monate sein wird.

Jan Linsin, Head of Research bei CB Richard Ellis in Deutschland: „Durch die Finanzkrise weisen viele öffentliche Haushalte hohe Defizite aus. Neben einer weiteren Kreditaufnahme ist der Verkauf von Immobilienbeständen eine Option, die gegenwärtig in vielen Ländern in Erwägung gezogen wird. So könnten sich die – aus Konjunkturprogrammen, Beihilfen und sinkenden Steuereinnahmen – ergebenden Herausforderungen für die öffentlichen Kassen abgemildert werden.“

Auch in den vergangenen Jahren ist der Verkauf von Immobilien der öffentlichen Hand in Europa bereits sprunghaft gestiegen. Während die öffentliche Hand in den Jahren 2006 bis 2008 Immobilien im Wert von rund 16 Milliarden Euro veräußerte, waren es im Zeitraum 2003 bis 2005 nur rund vier Milliarden. Durch die gegenwärtige Finanzkrise dürfte sich dieser Trend weiter verstärken.

Verkäufe in dieser Größenordnung waren in der Vergangenheit auch aufgrund des hohen Investoreninteresses an Sale and Lease Back-Transaktionen möglich. Das Volumen des gesamteuropäischen Sale and Lease Back-Transaktionsmarktes erhöhte sich von 6,7 Milliarden Euro im Jahr 2004 auf 46 Milliarden in 2007, ein Marktanteil von rund 20 Prozent am Transaktionsmarkt in Europa. Auch im Jahr 2008, in dem die Immobilienwerte sich zum Teil deutlich reduzierten, wurden bei einem Marktanteil von 19 Prozent mit 22 Milliarden Euro weiterhin hohe Transaktionsvolumen im Sale and Lease Back-Segment erzielt.

„Der steigende Sanierungs- und Instandhaltungsbedarf kann durch die schlechte Haushaltslage der öffentlichen Hand oftmals nicht mehr gedeckt werden. Der Verkauf und die anschließende Rückmietung eines durch Investoren sanierten Gebäudes stellt daher für die öffentliche Hand häufig eine interessante Beschaffungsalternative dar. Durch die gegenwärtige Risikoaversion von Investoren wird die Sicherheit der Zahlungsströme bei Sale and Lease Back-Geschäften mit der öffentlichen Hand zu einem entscheidenden Vorteil. Die Mietzahlungen gewinnen den Charakter einer Staatsanleihe mit dem Vorteil, dass einem zusätzlich noch eine Immobilien gehört“, kommentiert Alexander von Erdély, der bei CBRE in Deutschland die Business Line für die Immobilienberatung der öffentlichen Hand verantwortet.

Dabei wird sich der Fokus nicht auf Büro- und Verwaltungsgebäude beschränken. Ebenso interessant dürften Infrastrukturprojekte und öffentliche Versorgungseinrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser sein.

„Wir gehen davon aus, dass – je länger die Rezession in Europa anhält – umso mehr öffentliche Gebäude auf den Markt kommen um die öffentlichen Haushalte zu entlasten“, ergänzt Linsin.

29. Juni 2009

Marktbericht Industrie- und Logistikimmobilien Großraum München für das erste Halbjahr 2009

  • im Markt wurden 120.000 qm Industrie- und Logistikimmobilienflächen vermittelt
  • Umsatzrückgang um 25 Prozent zum Vorjahreszeitraum
  • dennoch nach Ausnahmejahren hohes Niveau aus 2006 gehalten
  • Prognose für Gesamtjahr 2009: Vermittlung von 240.000 qm Flächen

Silke Hoffmann für Realogis


Realogis – ganzheitlicher Berater rund um Logistikimmobilien, Industrieflächen und Gewerbeparks und Marktführer im Großraum München – hat das Vermietungsvolumen von Industrie- und Logistikimmobilien im Großraum München für den Zeitraum des ersten Halbjahres 2009 analysiert und einen Umsatz von 120.000 qm errechnet. Im Vergleich zum Halbjahresergebnis im Vorjahr (1. Hj. 2008: 160.000 qm) entspricht dieses einem Umsatzrückgang von 25 Prozent, der vornehmlich dem Nachfragerückgang der Kontraktlogistik vor allem im Bereich Automotive geschuldet ist. Laut Oliver Raigel, Geschäftsführer Realogis Immobilien München, „wird das Rekordergebnis von 2008 mit insgesamt 300.000 qm vermittelter Fläche in diesem Jahr nicht mehr erreicht werden.“ Raigel geht für 2009 von „einem Gesamtvermietungsvolumen von 240.000 qm Industrie- und Logistikimmobilienflächen im Großraum München aus.“ Damit, so Raigel, würde nach den Ausnahmejahren 2007 und 2008 wieder das nachhaltig hohe Niveau von 2006 erreicht.

Besonders nachgefragt ist weiterhin der Münchener Norden: Mit 60 Prozent aller vermittelten Flächen stehen Industrie- und Logistikimmobilien im Stadtgebiet München-Nord, in Garching, Unterschleißheim und Eching-Neufahrn im Fokus von Logistikern, Spediteuren, Herstellern und Handelsunternehmen. Auch der Münchner Osten mit den Gewerbegebieten Aschheim, Kirchheim, Heimstetten und Poing verzeichnet nach wie vor eine sehr gute Nachfrage.

Hinsichtlich des Flächenvolumens waren im ersten Halbjahr Nachfragen über 10.000 qm rar gesät. Im ersten Halbjahr wurde nur ein Abschluss in dieser Größenordnung getätigt (ebenfalls Münchener Norden). Dieser Kunde wurde durch Realogis vermittelt. Die am häufigsten benötigten Größensegmente lagen zwischen 1.000 bis 3.000 qm. Es handelt sich vorrangig um multifunktionale Flächen in modernen Logistikimmobilien.

Trotz des Vermietungsrückgangs bleiben die Mietpreise aufgrund von fehlenden Grundstücken und mangelnden Neuentwicklungen an den etablierten Standorten insgesamt stabil.

Aktuelle Nettomietpreise im Großraum München nach Immobilientyp:

- hochwertige Logistikimmobilien mit folgenden Merkmalen: mind. 10 m Hallenhöhe, großzügige Andienungszonen und minimum 1-2 Tore pro 1.000 qm Hallenfläche, effiziente Beheizungssysteme. Mietpreis: 5,70 – 6,50 Euro/qm

- funktionale Bestandsimmobilien mit folgenden Merkmalen: mind. 7,50 m Hallenhöhe, Rampen und/oder ebenerdige Andienung, großzügige Andienungszonen,  Heizung, Sprinkleranlage. Mietpreis: 5,20 Euro – 5,90 Euro/qm

- einfache Hallenflächen mit folgenden Merkmalen: bis zu 5 m Hallenhöhe, unzureichende Belichtung und Dämmung, meist nur ebenerdige Andienung, Mietpreis: 3,50 – 4,50 Euro/qm

- Service- und Produktionsflächen
— im Stadtgebiet: bis 8,50 Euro/qm (Durchschnittspreis: 6,20 Euro/qm)
— im Umland: bis zu 6,50 Euro/qm (Durchschnittspreis: 5,75 Euro/qm)

29. Juni 2009

Baseler Stücki Einkaufszentrum bereits fast vollständig vermietet

Drei Monate vor Eröffnung ist das Stücki Einkaufszentrum in Basel nahezu komplett vermietet. Der Vermietungsstand liegt schon heute bei 97 Prozent. Neben den Großmietern Migros, H & M und C & A wird Saturn als Ankermieter im Stücki seinen ersten Unterhaltungselektronik-Markt in der Schweiz eröffnen.

Robert Heinemann für ECE Projektmanagement

Visualisierung Baseler Stücki Einkaufszentrum. Quelle: ECE.

Visualisierung Baseler Stücki Einkaufszentrum. Quelle: ECE.

Als weitere Mietpartner konnten renommierte Namen wie Esprit, Benetton, s.Oliver, Street One, New Yorker, Tommy Hilfiger oder Jack Wolfskin gewonnen werden. Gastronomisch bietet das Stücki u. a. einen Food-Court und das erste Blockhouse-Restaurant der Schweiz.

Am 24. September 2009 wird das Stücki Einkaufszentrum als größtes Shopping-Center der Dreiländerregion Basel mit ca. 120 Shops und einer Verkaufsfläche von 32.000 Quadratmetern auf zwei Ebenen seinen Betrieb aufnehmen. Die Bauherrin Tivona Eta AG hat die ECE als Shopping-Center-Spezialisten mit dem Management des Centers betraut. Die ECE übernimmt damit erstmals einen Centermanagement- und Vermietungs-Auftrag in der Schweiz.

26. Juni 2009

Neues Stadtquartier am Berliner Hauptbahnhof wächst

Im neuen Stadtquartier an der Berliner Heidestraße realisiert Vivico einen Bürostandort. Das Mineralölunternehmen TOTAL mietet rund 14.000 m² für ihren neuen Berliner Firmensitz an.

Wilhelm Brandt für Vivico Real Estate GmbH

Visualisierung Quartier Europacity, Berlin: Masterplan. Quelle: Vivico Real Estate.

Visualisierung Quartier Europacity, Berlin: Masterplan. Quelle: Vivico Real Estate.

Im neuen Stadtquartier an der Heidestraße wird als erstes Bürogebäude ein Neubau am Europaplatz für das Mineralölunternehmen TOTAL entstehen. Einen entsprechenden Mietvertrag haben die TOTAL Deutschland GmbH und der Quartiersentwickler Vivico unterzeichnet. Das Maklerunternehmen Jones Lang LaSalle war dabei beratend tätig.

Der Standort grenzt unmittelbar an den nördlichen Bahnhofsvorplatz des neuen Berliner Hauptbahnhofs. Der Europaplatz verbindet das neue innerstädtische Quartier an der Heidestraße im Bezirk Mitte mit dem Hauptbahnhof, dem Lehrter Stadtquartier und dem Regierungsviertel. Derzeit wird in einem mehrstufigen Workshopverfahren mit Architekten, Senat, Bezirk, TOTAL und Vivico die Architektur des neuen Gebäudes erarbeitet. Das Workshopverfahren soll im 4. Quartal 2009 abgeschlossen sein, so dass mit dem Bau im 2. Quartal 2010 begonnen werden kann. Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes ist für das 3. Quartal 2012 geplant.

Das Gesamtgebiet des neuen Quartiers an der Heidestraße ist mit ..

Sie können nun:

25. Juni 2009

Geschützt: Die innerstädtischen Einkaufslagen von London, Paris und Rom erzielen die höchsten Einzelhandelsumsätze in Europa

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19. Juni 2009

DIC Asset AG bündelt Investor Relations und Corporate Communications

Die DIC Asset AG führt zum 15. Juli 2009 ihre Investor Relations- und Corporate Communications-Aktivitäten zusammen:

Antonia Green (Thomas Pfaff Kommunikation) für DIC Asset AG

Die Leitung des neu geschaffenen Bereichs „Investor Relations & Corporate Communications“ übernimmt Immo von Homeyer (41) zusätzlich zu seinen bisherigen Marketing-Funktionen in der DIC. Von Homeyer verfügt über langjährige Erfahrungen in der Kommunikation von Immobilienunternehmen: Vor seiner Tätigkeit bei der DIC seit Januar 2009 kommunizierte er für den Immobilienbereich der HSH Nordbank AG und die IVG. Ina Lack, bislang für Investor Relations verantwortlich, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.

18. Juni 2009

NAI apollo Berlin vermittelt Hauptstadtbüro in prunkvollem Altbau an Altmark

Die Altmark Immobilien Management GmbH – u.a. bekannt durch den Industrie- und Gewerbepark Altmark Arneburg in Sachsen-Anhalt – eröffnet ein Hauptstadtbüro.

Silke Hoffmann für NAI apollo

Berlin Magazinstraße 15-16. Quelle: NAI apollo.

Berlin Magazinstraße 15-16. Quelle: NAI apollo.

Im historischen Zentrum Berlins hat das Unternehmen in einem eklektizistischen Gebäudekomplex auf Vermittlung von NAI apollo Berlin eine rund 333 qm große Bürofläche angemietet. Damit ist das prunkvolle ehemalige Verlagshaus in der Magazinstraße 15-16 zu 95 Prozent vermietet. Vermieter des denkmalgeschützten Gebäudes mit repräsentativer Lobby und attraktivem Innenhof ist die Nicolas Berggruen Holding GmbH.

18. Juni 2009

Wechsel in der Geschäftsführung der Comes Real GmbH

•    Felix Wegeler tritt in die Geschäftsführung der Comes Real GmbH ein, Thomas Meyer leitet WertGrund Immobilien AG
•    Starnberger Beratungsunternehmen feiert 10jähriges Bestehen

Tobias Frank für Comes Real GmbH

von links nach rechts: Felix Wegeler, Philipp Reister, Hans Christian Schmidt, Jost Hieronymus. Quelle: Comes Real GmbH.

von links nach rechts: Felix Wegeler, Philipp Reister, Hans Christian Schmidt, Jost Hieronymus. Quelle: Comes Real GmbH.

Thomas Meyer wird zum 30. Juni 2009 als Geschäftsführer der Comes Real GmbH ausscheiden, um sich voll auf die Leitung der WertGrund Immobilien AG zu konzentrieren. Sein Nachfolger in der Geschäftsführung der Comes Real wird Felix Wegeler.

Die Comes Real GmbH wurde im Juni 1999 in Starnberg durch die Partner Jost Hieronymus, Thomas Meyer, Georg Thomas und Felix Wegeler gegründet. Im selben Jahr stieg auch Philipp Reister als Partner in das Unternehmen ein. Mit Hans Christian Schmidt erweiterte sich der Kreis im Jahr 2005 auf die heutige Größe von sechs Partnern.

Aus dem Start-up, das in einer Eisenbahnerwohnung des Starnberger Bahnhofs anfing, entwickelte sich eines der qualifiziertesten Beratungshäuser der Immobilienwirtschaft. In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Immobilienvolumen in Höhe von mehr als acht Milliarden Euro bearbeitet. Das partnerschaftlich organisierte Unternehmen ist insbesondere auf Krisen- und Sanierungsmanagement spezialisiert.

Die Comes Real ist durch ihren Gesellschafter Jost Hieronymus verbunden mit der Advo Real Immobilienanwälte und war Gründungsgesellschafter der apc Architektengesellschaft. Die Partner der Comes Real sind gleichzeitig die Gesellschafter der WertGrund-Gruppe. Diese wird derzeit unter dem Dach der WertGrund Immobilien AG zusammengefasst.

„Wir sind dankbar für den Erfolg der vergangenen zehn Jahre. Der Aufbau der Comes Real war nicht immer leicht, aber wir haben konsequent an unseren Zielen festgehalten: Qualität unserer Arbeit und Spaß bei ihrer Ausführung“, sagt Jost Hieronymus.

Blick in die Zukunft

Anlässlich des 10jährigen Bestehens der Comes Real und ihrer Spezialisierung auf Krisen- und Sanierungsmanagement lohnt ein Blick in die „Glaskugel“. Welche Folgen hat die Finanzkrise auf die deutsche Immobilienwirtschaft, welche mittelfristigen Entwicklungen erwarten die Experten?

Philipp Reister: “Fremdkapital bleibt vorerst knapp und teuer. Deleveraging wird daher eine Kernaufgabe intelligenten Krisenmanagements sein. Eigenkapitalstarke Investoren wie Family Offices, Versicherungen, Pensionskassen und Fonds werden ihre Einkaufsvorteile nutzen. Etwas verzögert leiden auch die gewerblichen Immobilienmärkte unter dem konjunkturellen Abschwung. Wir erwarten daher den Anstieg von Renditen, Leerständen und Notverkäufen. Im internationalen Vergleich werden deutsche Immobilien jedoch relativ wertstabil bleiben.”

Jost Hieronymus ergänzt: “Für Privatanleger wird die Immobilie als Sachwert wieder interessant. Dadurch gewinnt das Wohnungsprivatisierungsgeschäft zunehmend an Bedeutung. Passives Halten von Immobilienbeständen führt zu realen Wertverlusten – aktives Management ist daher unverzichtbar.”

18. Juni 2009

Geschützt: COMFORT Städtereport Oldenburg

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16. Juni 2009

Bodenkontor Liegenschaften GmbH berät den Enkelsohn von Pablo Picasso bei Immobilienerwerb in Berlin

Am 20. Mai 2009 haben Almine und Bernard Ruiz-Picasso (Enkelsohn von Pablo Picasso) einen Kaufvertrag über den Erwerb des hundert Jahre alten Wohn- und Geschäftshauses in der Rosa-Luxemburg-Straße 14 (Bezirk Mitte) unterzeichnet.

Stefan Heidemann für Bodenkontor Liegenschaften GmbH

Wohn- und Geschäftshauses Rosa-Luxemburg-Straße 14. Quelle: Bodenkontor Liegenschaften GmbH.

Wohn- und Geschäftshauses Rosa-Luxemburg-Straße 14. Quelle: Bodenkontor Liegenschaften GmbH.

Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines Bieterverfahrens, bei der die Bodenkontor Liegenschaften GmbH aus Berlin für das Ehepaar Ruiz-Picasso beratend tätig war. Der Vertrag bedarf zu seiner Wirksamkeit noch der Zustimmung des Parlaments.

„Wir haben schon seit längerem in Berlin nach einer schönen Immobilie gesucht. Dies Gebäude hat uns auf der Stelle in den Bann gezogen“, sagt Almine Ruiz-Picasso.

Geplant ist eine denkmalschutzgerechte Sanierung des zuletzt als Verwaltungsgebäude genutzten Hauses. Im Erdgeschoss soll eine Galerie entstehen und für die übrigen Etagen sind Büros und teilweise Appartements geplant. Käuferin ist die von Almine und Bernard Ruiz-Picasso gegründete Rosalux GmbH mit Sitz in Berlin.

16. Juni 2009

NAI apollo Berlin: Neuer Mieter am Borsigturm in Berlin-Tegel

Die Bardenheuer GmbH, ein auf Telekommunikation, Automotive und Security spezialisiertes Beratungs- und Systemhaus, expandiert in Berlin.

Silke Hoffmann für NAI apollo

Borsigturm in Berlin-Tegel. Quelle: NAI apollo.

Borsigturm in Berlin-Tegel. Quelle: NAI apollo.

Das Unternehmen wird zum Jahreswechsel eine Etage mit ca. 233 qm im Borsigturm, ein Objekt der Windsor AG, beziehen. Mit einer Gesamthöhe von 58 m, 12 Geschossen und Büroflächen von insgesamt 2.845 qm gilt der Borsigturm als erstes Hochhaus Berlins. Das Ensemble wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Immobilien Award, dem Deutschen Bauherrenpreis, dem Certificate of Merit und dem Deutschen Städtebaupreis. Die Berliner Niederlassung von NAI apollo hat den Mietvertrag vermittelt.

16. Juni 2009

Geschützt: Stuttgarter Gewerbemarkt hält die Luft an: Preisstabilität trotz stagnierender Nachfrage

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15. Juni 2009

DEGI EUROPA meldet Mietvertragsverlängerung über 55.000 qm in Den Haag

Größte Fondsimmobilie ist langfristig an KPN vermietet

Dietmar Müller für DEGI

Bürogebäude Maanplein in Den Haag. Quelle: Degi.

Bürogebäude Maanplein in Den Haag. Quelle: Degi.

Die DEGI, Teil von Aberdeen Property Investors, erreichte für die größte Immobilie des Offenen Immobilienfonds DEGI EUROPA das Bürogebäude Maanplein in Den Haag eine langfristige Anschlussvermietung von rund 55.000 qm an KPN, die größte Telekommunikationsgesellschaft der Niederlande. Mit dieser Vermietung bis 2020 sind über Dreiviertel des Bürokomplexes von einem Ankermieter langfristig belegt.

Maanplein besteht aus insgesamt zwölf Bürogebäuden und ist seit Errichtung in den Jahren 1998 bis 2000 an KPN vermietet, die das Gebäude als Hauptfirmensitz nutzen.
Auf das Fondsobjekt mit einem Verkehrswert von über 200 Millionen Euro entfallen rund 8 % des Immobilienvermögens. „Mit diesem Vermietungserfolg untermauert der DEGI EUROPA seine nachhaltige Ertragsstärke“, betont Bärbel Schomberg, Vorsitzende der DEGI-Geschäftsführung.

Maanplein gehört zum Portfolio des Offenen Immobilienfonds DEGI EUROPA. Aktuell umfasst der ausschließlich in wirtschaftsstarken Immobilienmärkten anlegende Fonds ein Fondsvermögen von rund 1,7 Milliarden Euro. Das Immobilienvermögen ist breit gestreut: rund 33 % in Deutschland, 18 % in Frankreich, 15 % in den Niederlanden, 14 % in Italien und rund 20 % in anderen europäischen Ländern.

Insgesamt managt die DEGI in den Niederlanden ein Immobilien-vermögen von rund 350 Millionen Euro

15. Juni 2009

Geschützt: Im Wettbewerb um neue Unternehmen Rege Nachfrage nach Gewerbe- und Logistikflächen in Dresden

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15. Juni 2009

COMFORT initiiert Projektentwicklung in Berlin

Der Düsseldorfer Projektentwickler CENTRUM feiert gemeinsam mit der COMFORT Berlin-Leipzig GmbH und dem Partnerunternehmen B & L-Gruppe aus Hamburg am 17. Juni 2009 um 15.00 Uhr das Richtfest für das ehemalige Hertie-Kaufhaus an der Karl-Marx-Straße 92-98 in Berlin Neukölln.

Matthias E. Bechtle für COMFORT Gesellschaft für Geschäftsflächen- und Unternehmensvermittlung Holding mbH

Visualisierung des ehemaligen Hertie-Hauses nach dem Umbau Karl-Marx-Straße 92-98 in Berlin Neukölln. Quelle: COMFORT

Visualisierung des ehemaligen Hertie-Hauses nach dem Umbau Karl-Marx-Straße 92-98 in Berlin Neukölln. Quelle: COMFORT

Durch die Neukonzeptionierung und den Umbau des Gebäudes entstehen in dem Berliner Stadtteil rund 22.000m² Mietfläche, wovon 10.500m² auf Verkaufsflächen entfallen, außerdem ein Parkhaus mit mehr als 610 Stellplätzen.

Die Feierlichkeiten beginnen um 15 Uhr mit dem Setzen der Richtkrone und der Verkündung des Richtspruches. Anschließend erwartet die Gäste neben musikalischen und komödiantischen Darbietungen ein noch „geheim gehaltener“ Special-Guest.

Mit dem Bau des Geschäftshauses wurde im Juni 2008 begonnen. Die Neugestaltung des ehemaligen Hertie Kaufhauses setzt entscheidende Akzente für die Revitalisierung der Karl-Marx-Straße und steigert die Attraktivität des Stadtteils mit national und international erfolgreichen Filialisten wirkungsvoll. Das Projekt von COMFORT, CENTRUM und B&L wird den Verkaufsstandort Karl-Marx-Straße nach Ansicht aller Beteiligten und insbesondere des Neuköllner Bürgermeisters Heinz Buschkowsky (SPD) nachhaltig stärken und damit Folgeinvestitionen nach sich ziehen. Buschkowsky betrachtet die Revitalisierung des Hertie-Hauses als Initialzündung für die vom Senat der Stadt Berlin geplante Aufwertung der Karl-Marx-Straße.

Neben den Einzelhandelsmieteinheiten auf der Mietfläche von ca. 10.500m² über drei Etagen entsteht auch eine Fläche für einen Fitnessbetrieb mit ca. 3.400m² Mietfläche im 3. Obergeschoss sowie Flächen für ein Mietlager und Büro- und Praxisräume. Neben mehreren Modeanbietern stehen auch dm-Drogerie und ALDI als Mieter für das neu entwickelte Geschäftshaus bereits fest.

Der Vermietungsstand der Einzelhandelsflächen beträgt mittlerweile 94%. Ronald Steinhagen, Geschäftsführer des Berliner Büros der COMFORT Berlin-Leipzig GmbH, ist zuversichtlich, bereits im Laufe des kommenden Monats die Vollvermietung des Projektes vermelden zu können. Die Gesamtfertigstellung ist für Frühjahr 2010 vorgesehen. Die hohe Nachfrage führt Steinhagen auf ein neues Flächenkonzept der COMFORT-Gruppe zurück, das durch die so genannte Clusterbildung, also eine durchgängige Angebotskonzentration unterschiedlicher und sich gegenseitig ergänzender Händler, eine erhöhte Anziehungskraft auf die Kunden ausstrahlt. Hinzu komme, so Steinhagen abschließend, dass an diesem Standort endlich die lange vermissten modernen Flächen hinsichtlich Ausstattung, Aufteilung und Volumen geschaffen werden.

Auf der Baustelle sind derzeit täglich etwa 130 Arbeiter von insgesamt 25 Firmen im Einsatz. Bearbeitet wird das Projekt von einem 25-köpfigen Planungsteam. Die Planung für den Umbau des Hertie-Hauses wurde dem Braunschweiger Architekturbüro Vahjen + Partner übertragen, welches sich in Berlin bereits durch die Planungen für die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom und für das Museum für Kommunikation (ehemaliges Reichspostmuseum) einen Namen gemacht hat. Der Bauablauf verläuft Heiko Vahjen, Geschäftsführer von Vahjen + Partner, zufolge bisher zufriedenstellend und planmäßig, sodass man davon ausgehen könne, dass die Fertigstellung im Frühjahr 2010 pünktlich erfolgen werde. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 70 Millionen Euro.

Die beiden bereits in der Vergangenheit erfolgreich am Markt agierenden Unternehmen COMFORT und CENTRUM realisierten in den letzten fünf Jahren ein Projektvolumen von mehr als 1,4 Mrd. Euro in den Top-Geschäftslagen der Innenstädte.

9. Juni 2009

Internationale Investorengruppe errichtet „The Charleston“ am Potsdamer Platz

•    Neue edle Wohnungen und Penthouses mitten in Berlin im Bau
•    Niederländische, dänische und deutsche Projektpartner beteiligt

Tobias Frank für Ummen Communications GmbH

Modell „The Charleston“ am Potsdamer Platz. Quelle: Ummen Communications GmbH

Modell „The Charleston“ am Potsdamer Platz. Quelle: Ummen Communications GmbH

Mit dem Neubaukomplex „The Charleston“ am Potsdamer Platz in Berlin wird das letzte Filetgrundstück dieser herausragenden Lage bebaut. Das „The Charleston“ ist ein architektonisch herausragendes, edles Wohnquartier. Hier entstehen 72 Wohnungen und Penthouses mit Dachgärten, Loggien und Terrassen. Darüber hinaus bietet es einen Fitness- und Wellnessbereich mit 3.500 Quadratmeter, der auch den Bewohnern offen steht. Über eine Kooperation mit dem benachbarten Scandic-Hotel ist es den Bewohnern außerdem möglich, die umfangreichen Serviceangebote eines 4-Sterne-Hotels zu nutzen. Insgesamt werden 53,4 Millionen Euro in den Komplex investiert. Die Fertigstellung des seit Mai 2008 im Bau befindlichen Projekts ist für Februar 2010 geplant.

Den neuen Bewohnern an der Gabriele-Tergit-Promenade steht ein exklusiver Doorman-Service zur Verfügung, wodurch sie eine zentrale Postanschrift und Zugriff auf umfassende Servicedienstleistungen haben. Die neuen edlen Wohnungen und Penthouses sind zwischen 67 und 320 Quadratmeter groß, die Kaufpreise liegen zwischen 3.900 und 6.900 Euro pro Quadratmeter. Die gesamte Wohn- und Nutzfläche beträgt 10.300 Quadratmeter.

Besonderes Highlight des „The Charleston“ ist die Architektur: Erstmalig wird mit der Linie der U2 eine U-Bahnlinie nachträglich überbaut. Dieser Herausforderung stellt sich das Architekturbüro Hilmer, Sattler & Albrecht. Nötig wurde die ungewöhnliche Planung, weil die U-Bahnlinie das gesamte Grundstück der Länge nach durchschneidet. Im Ergebnis entsteht so ein Neubau, der absolut einzigartig ist.

Internationale Kooperation zeigt Attraktivität Berlins als Investitionsstandort

Das seit über 20 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätige Immobilienunternehmen KONDOR WESSELS realisiert das „The Charleston“ gemeinsam mit dem niederländischen Immobilieninvestor REGGEBORGH sowie dem dänischen Projektentwickler SCHAUMANN Development A/S. Für den Vertrieb der Eigentumswohnungen zeichnet die Berliner GROTH GRUPPE verantwortlich. „Berlin hat für uns ein enormes Potential im gehobenen Wohnsegment, da besteht eine Menge Nachholbedarf“, sagt Laurentius A. Hegeman, Geschäftsführer von KONDOR WESSELS. „Mit dem ‚The Charleston‘ schließen wir eine Lücke am Potsdamer Platz. Gleichzeitig sorgen wir dort durch den Wohnungsbau für eine weitere urbane Belebung“, erklärt Hegeman die Entscheidung für den Standort.

Kondor Wessels
Kondor Wessels ist seit über 20 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt als Bauunternehmer, Bauträger, Eigenkapitalpartner und Projektentwickler tätig. Das Unternehmen mit niederländischen Wurzeln steht als inhabergeführter Konzern für kurze Entscheidungswege und langfristiges Denken. Darüber hinaus sind der Netzwerkgedanke sowie die Zusammenarbeit mit Partnern wesentliche Kernpunkte der Unternehmensphilosophie. www.kondorwessels.com

Reggeborgh
REGGEBORGH glaubt an das große Potential Berlins und investiert deshalb nachhaltig; mit guten Ideen, Anspruch und Erfahrung. So entstehen Fundamente für eine starke Zukunft – für anspruchsvolle Immobilien, die sich erfolgreich entwickeln lassen. Darum ist Reggeborgh mehr als eine Vermögensverwaltung. Reggeborgh ist ein starker finanzieller Partner für eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit mit all seinen Geschäftspartnern. www.reggeborgh.nl

Schaumann
Schaumann Development A/S entwickelt Immobilienprojekte für Wohn- und Gewerbezwecke mit Hauptaugenmerk auf ausgewählte europäische Märkte. In beiden Segmenten entstehen Erfolge durch Einblicke in die Bedürfnisse des Marktes. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass die Lösungen, die es entwickelt, den Wünschen und Bedürfnissen sowohl von Nutzern und Eigentümern als auch dem Umfeld nach Funktion, Ästhetik und Innovation entsprechen.
www.schaumanngroup.com

9. Juni 2009

Büroimmobilien: Rezession drückt Nachfrage

Deutschland: Die Wirtschaftskrise macht sich auch auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt bemerkbar. Dies zeigt der Büroimmobilienbedarfsindex (BIBIX) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, der die Entwicklung der Nachfrage nach Büroraum anhand der Arbeitslosenzahlen sowie der offenen Stellen für Bürokräfte ermittelt.

Dr. Michael Vogtländer für Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Chart

Büroimmobilien: Wirtschaftskrise drückt Nachfrage. Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Über alle untersuchten Städte hinweg gab der für Januar 2003 auf den Wert 100 normierte BIBIX im Zeitraum Juni 2008 bis April 2009 von 158,3 auf 140,7 Indexpunkte nach. Die Unterschiede zwischen den Zentren sind allerdings bemerkenswert. So spüren Investoren in Köln wenig von einer nachlassenden Nachfrage nach Büros – der BIBIX gab dort seit Juni vergangenen Jahres lediglich um 2 auf 141,2 Punkte nach. Auch Berlin verbuchte mit 5 Punkten ein relativ kleines Minus. In Frankfurt am Main und in Düsseldorf fiel der Index dagegen um 28 bzw. 27 Zähler.

Der Grund für die unterschiedlichen Trends: Die wirtschaftlichen Turbulenzen hatten zu Beginn in erster Linie die Finanzbranche erfasst – und Banken sowie Versicherungen mit ihren zahlreichen Büroarbeitsplätzen sind gerade in Frankfurt und Düsseldorf stark vertreten. In Berlin haben dagegen viele öffentliche Verwaltungseinrichtungen ihren Sitz – und die Zahl der Arbeitsplätze in diesen Institutionen hängt deutlich weniger stark vom Verlauf der Konjunktur ab als die in der Privatwirtschaft. Generell dürfte die aktuelle Rezession aber dem BIBIX künftig noch stärker ihren Stempel aufdrücken.

8. Juni 2009

DIC Asset AG vermietet 2.300 m² neu an Otto Group in Hamburger Gewerbegebiet

Die DIC Asset AG hat rund 2.300 m² Hallen-, Büro- und Verkaufsflächen in ihrem Objekt im Gewerbegebiet Hamburg-Rahlstedt (Bargkoppelweg 52-66) an die Hamburger Otto Group neu vermietet. Hierfür wurden auch ehemalige Lagerflächen zu Verkaufsflächen aufgewertet.

Antonia Green (Thomas Pfaff Kommunikation) für DIC Asset AG

Objekt der DIC in Hamburg-Rahlstedt. Quelle: DIC Asset AG

Objekt der DIC in Hamburg-Rahlstedt. Quelle: DIC Asset AG

Mit diesem Abschluss und den bereits bestehenden, zum Teil erst kürzlich verlängerten Mietverhältnissen hat die für das operative Immobilienmanagement zuständige DIC ONSITE nun knapp 90 Prozent der Mietfläche vermietet, die Hallenflächen sind bereits ohne Leerstände. Das Objekt hat eine Gesamtfläche von rund 39.000 m², davon rund 30.000 m² Lager- und Logistikfläche. Durch seine Lage in der direkten Umgebung von Produktionsstätten, Logistikpartnern und Großhandelsunternehmen ist die Immobilie ein gefragter Standort für zahlreiche Unternehmen. Die DIC hatte den Komplex 2007 beim Erwerb des Odin-Portfolios übernommen. Die Hamburger Niederlassung der DIC betreut aktuell 64 Objekte und Gewerbeflächen von 345.000 m².

4. Juni 2009

Untersuchung von Jones Lang LaSalle: Büronutzern stehen im Mittel 33,2 m² zur Verfügung

Zum sechsten Mal wurde von Jones Lang LaSalle eine Befragung unter Büronutzern in Deutschland durchgeführt. 220 Unternehmen, eine Gesamtfläche von ca. 299.000 m² repräsentierend, haben sich an der Umfrage beteiligt. In der Untersuchung wurde für jedes Unternehmen eine individuelle Büroflächenkennziffer – gemessen in m² pro Mitarbeiter – berechnet.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Bürokennzahlen Deutschland. Quelle: Jones Lang LaSalle Deutschland.

Bürokennzahlen Deutschland. Quelle: Jones Lang LaSalle Deutschland.

Über die gesamte Stichprobe beträgt die Flächenkennziffer im Mittel (Median) 33,2 m². 50 % der befragten Unternehmen bieten demzufolge mehr als 33,2 m² Bürofläche pro Mitarbeiter. Die Flächenangabe bezieht sich dabei auf die angemietete Gesamtbürofläche, die neben der Haupt- und Nebennutzfläche auch Flure, Empfangsbereiche, Konferenzräume etc. enthalten kann.

Im Vergleich zur Befragung im Oktober 2007 liegt die durchschnittliche Flächenkennziffer 2,4 m² höher, damit auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2003. Wie schon 2003 zeigt sich auch 2009 der Einfluss der Wirtschaftskrise. Wegen des Beschäftigungsabbaus hat der einzelne Mitarbeiter bei manchen Unternehmen rein statistisch mehr Platz. Erst bei auslaufenden Mietverträgen haben Unternehmen die Möglichkeit, Flächen zurückzugeben oder unterzuvermieten. In der Folge bewegt sich die durchschnittliche Büroflächenkennziffer dann auch wieder nach unten – mit einer Zeitverzögerung von mindestens sechs Monaten gegenüber den Veränderungen bei den Personalressourcen.

Günstigere Büroflächen werden effizienter genutzt
Für viele der Unternehmen, die in einer guten und damit teuren Lage innerhalb einer Stadt sehr gut ausgestattete Büroflächen anmieten, sind die Repräsentativität und damit auch ein großzügiger Umgang mit Flächen von Bedeutung. Unternehmen, die bei entsprechendem Kostendruck den Fokus auf günstige Mietflächen legen, achten dagegen auch auf eine besonders effiziente Nutzung.

Handelsunternehmen und Berater haben die höchsten Büroflächenkennziffern Bei der Analyse nach Branchen liegen „Handel“ und „unternehmensbezogene Dienstleister“ mit 37,5 bzw. 36,0 m² pro Mitarbeiter vorn. Bei der Kategorie „unternehmensbezogene Diensteister“ handelt es sich im Wesentlichen um Rechtsanwaltskanzleien, Steuer- und Unternehmensberater sowie Wirtschaftsprüfer, die häufig einen hohen Anteil von Allgemeinflächen (beispielsweise Konferenz- und Besprechungsräume, Bibliotheken) aufweisen. Mit 30,5 m², 28,2 m² bzw. 27,2 m² pro Mitarbeiter liegen die Unternehmen der Branchen „EDV“ „Logistik“ und „Industrie“ deutlich unter dem Schnitt.

Einzelbüros bieten mehr Platz
Das gewählte Bürokonzept beeinflusst maßgeblich den Flächenverbrauch. Den meisten Platz pro Mitarbeiter bieten Untenehmen, die unter anderem Einzelbüros realisiert haben.

Die Büroflächenkennziffer beläuft sich bei diesen 176 Unternehmen auf 34,4 m² pro Mitarbeiter. Am Platz sparendsten sind die Großraumbüros in der klassischen Variante mit 26,9 m² pro Mitarbeiter. Unternehmen, die angaben, ganz auf Einzelbüros zu verzichten (24 von 220), kommen im Durchschnitt auf eine Büroflächenkennziffer von 29,5 m² pro Mitarbeiter.

Mehr Mitarbeiter – weniger Platz
Große Unternehmen können effiziente Büroformen wie das klassische Großraumbüro oder die Bürolandschaft eher umsetzen. Bei 85 der befragten Unternehmen mit maximal 10 Mitarbeitern dominieren Einzel- und Teambüros. Auch fällt in kleineren Büros der Anteil des einzelnen Mitarbeiters an Allgemeinflächen (z. B. Konferenzräume, Teeküche, Sanitäreinrichtungen) häufig höher aus.

2. Juni 2009

Aktionäre der Hypo Real Estate stimmen Kapitalerhöhung mit großer Mehrheit zu

Deutschland: Dr. Axel Wieandt: „Kapitalerhöhung ist entscheidender Bestandteil der Rekapitalisierung der Gesellschaft“

Walter Allwicher für Hypo Real Estate Group

Auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung der Hypo Real Estate Holding AG in München haben die Aktionärinnen und Aktionäre der von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Kapitalerhöhung mit großer Mehrheit (73,95 Prozent, 113.614.139 Ja-Stimmen, 40.018.793 Nein-Stimmen) zugestimmt.

Zur Zeichnung der neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung wurde ausschließlich der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) zugelassen. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Der SoFFin hat im Vorfeld der Hauptversammlung erklärt, dass er neue Aktien in dem Umfang zeichnen wird, der erforderlich ist, um ihm eine Beteiligung von 90 Prozent am Grundkapital der Gesellschaft zu verschaffen. Entsprechend der gegenwärtigen Höhe der Beteiligung des SoFFin in Höhe von rund 47,3 Prozent bedeutet dies eine Zeichnung von Aktien durch den SoFFin in einem Umfang von rund 986,5 Millionen Aktien. Bei einem Ausgabebetrag von 3 Euro pro Aktie ergibt sich ein Betrag von rund 2,96 Milliarden Euro, der der Gesellschaft zufließt.

Insgesamt rund 2.000 Aktionäre besuchten die außerordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft. Die Präsenz zum Zeitpunkt der Abstimmungen belief sich auf 74,06 Prozent des Grundkapitals.

Dr. Axel Wieandt, Vorstandsvorsitzender der Hypo Real Estate Holding AG: „Die heute beschlossene Kapitalerhöhung ist ein entscheidender Bestandteil der Rekapitalisierung der Gesellschaft und Gruppe. Wir benötigen weitere Kapital- und Liquiditätsunterstützung, um die Gruppe über die nächsten Jahre zu führen. Zusammen mit der begonnenen Neuausrichtung hat der Konzern nun eine klare Perspektive.“

2. Juni 2009

Microsofts neue Suchmaschine “Bing” bestätigt Online-Kompetenz von Immopro24 bei Gewerbeimmobilien

Deutschland: Eigentlich sollte die neue Suchmaschine von Microsoft erst morgen, Mittwoch, 03.06.2009, in den USA online gehen. Allerdings ist bereits heute ein Zugriff möglich.

Jasmine del Olmo für Immopro24

In Deutschland wird die vom amerikanischen Unternehmen genannte „Entscheidungsmaschine“ zunächst als Beta-Version zur Verfügung stehen.

Auch bei „Bing“ steht das Gewerbeimmobilienportal Immopro24 in der Relevanz ganz weit vorne.

„Dass wir bei Bing an zweiter Stelle mit dem Suchbegriff „Gewerbeimmobilien“ gelistet werden, freut unsere Mannschaft sehr“ sagte Markus Beyer, Geschäftsführer des spezialisierten Online-Portals. „Dieser Umstand bedeutet für unsere Anbieter von Gewerbeimmobilien, dass ihre Gewerbeobjekte einen hohen Aufmerksamkeitswert in der Online-Welt bekommen und so die Vermarktungschancen deutlich steigen.“

Unterschiedliche Studien belegen, dass die große Mehrheit der Interessenten an Gewerbeimmobilien im ersten Schritt via Suchmaschinen nach entsprechenden Angeboten recherchieren. Bei den Ergebnissen sind vor allem die ersten 3 angezeigten Seiten von Bedeutung. In der Folge werden dann die Ergebnisse selektiert und der Kontakt mit dem Objekt-Anbieter aufgenommen.

Durch seinen relevanten und tagesaktuellen Inhalt aus dem Bereich Gewerbeimmobilien, belegt www.Immopro24.eu regelmäßig Spitzenplätze bei den jeweils relevanten Suchbegriffen.

Das Gewerbeimmobilienportal ist mit seiner .com Adresse bereits seit Anfang 2001 am Markt. Die Endung .de folgte im Jahr 2002 und wurde um die Endung .eu im Jahr 2006 erweitert.

Neben dem Gewerbeimmobilienmarktplatz mit Angeboten aus den Bereichen Büro, Laden und Lager, bietet Immopro24 seinen Nutzern gleichzeitig den sogenannten Immobilien-Know-How-Transfer.

Dieses Angebot, bestehend aus aktuellen Immobilien-Nachrichten, Immobilien-Pressemitteilungen der wichtigsten Marktteilnehmer, Immobilien-Marktberichte und Immobilien-Expertenmeinungen, wird flankiert von einer breiten Bloglandschaft. So gehört beispielsweise das Blog Immobilien Pressemitteilungen bei wordpress sowie verschiedene Immobilien-Stadblogs, zu den Online-Elementen von Immopro24.

Über Immopro24

Spezialisierter Gewerbeimmobilien Marktplatz:
Spezialisierung auf das Segment „Gewerbeimmobilien”: Interessenten aus dem Bereich Immobilieninvestitionen, Gewerbeimmobilien und Gewerbegrundstücke (Business to Business) finden auf Immopro24 Büroräume, Ladenlokale, Lagerflächen oder Einzelhandelsflächen. Diese Spezialisierung bezieht sich sowohl auf den Bereich Kauf sowie auf den Bereich Anmietung von Gewerbeimmobilien.

Gewerbeimmobilien Know-How-Transfer:
Informationsangebot: Gewerbeimmobilieninteressenten erhalten eine Wissenserweiterung mithilfe tagesaktueller Immobiliennachrichten (derzeit rund 17.500 Nachrichten), Immobilien-Marktberichten (700) in Kooperation mit internationalen Anbietern, täglichen Immobilien-Pressemitteilungen sowie selektierte Interviews mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik.

Internationalität:
Das Konzept von Immopro24 ist europäisch ausgelegt. Immopro24 ermöglicht den Gewerbeimmobiliensuchenden Informationen in der jeweiligen Landessprache abzurufen. Die derzeit unterstützten Sprachen sind: deutsch, spanisch und englisch. Wichtig für Immobilienanbieter: Immopro24 ist derzeit das einzige europäische Portal, das mit eigenem Marketing auf den Märkten in Deutschland, Großbritannien und Spanien arbeitet. Immopro24 bietet im Rahmen seiner Internationalisierungspakete für deutsche Immobilienunternehmen spezielle Maßnahmen wie Übersetzungsservices, Direktmarketing, Öffentlichkeitsarbeit uvm. an.

Internetkompetenz:
Bei den wichtigsten Suchbegriffen aus dem Bereich der Gewerbeimmobilien in Deutschland steht Immopro24 durch relevante Angebote und Informationen bei den Suchergebnissen an vorderster Stelle.

Pressekontakt

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www.immopro24.eu

2. Juni 2009

King Sturge Immobilienkonjunktur-Index: Immobilienklima wieder im Aufwind

•    Erstmals in 2009 steigen alle Indikatorwerte an: Immobilienklima liegt mit einem Zuwachs um 8,2 Prozent nun bei 55,6 Punkten
•    Sascha Hettrich: „Die Talsohle scheint durchschritten zu sein“

Ute Gombert für King Sturge Deutschland

Immobilienklima Mai 2009. Quelle: King Sturge / BulwienGesa AG.

Immobilienklima Mai 2009. Quelle: King Sturge / BulwienGesa AG.

Das umfragebasierte Immobilienklima des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur -Index steigt im Mai nach einer kurzen Eintrübung im Vormonat auf aktuell 55,6 Punkte. Damit liegt es 8,2 Prozent über dem April-Wert von 51,4 Zählern. Die verbesserte Stimmung der Immobilienbranche drückt sich in allen Indikatorwerten aus, die erstmals in diesem Jahr zeitgleich steigen.

Während die befragten Immobilienexperten im April noch Skepsis insbesondere bezüglich des Ertragsklimas hatten, nehmen im Mai die Erwartungen im Hinblick auf die Entwicklung von Mieten und Erträgen ebenso wie in Bezug auf die Investitionsbereitschaft zu. So wächst das Ertragsklima um 9,2 Prozent auf 54,8 Punkte (Vormonat: 50,2 Zähler). Das Investmentklima steigt zum fünften Mal in Folge auf 56,4 Punkte (Vormonat: 52,6 Zähler). Das ist das Ergebnis der im Auftrag von King Sturge durch das unabhängige Beratungsunternehmen BulwienGesa AG erstellten Mai-Befragung von 1000 Immobilienexperten.

„Ob dies die Trendwende darstellt, bleibt offen, zumindest ist ein Abbremsen des Abschwungs und eine Umkehr der Wachstumsrichtung erkennbar“, so Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. „Inwieweit es sich dabei um eine nachhaltige Entwicklung oder ein kurzes Zwischenhoch handelt, muss sich in den nächsten Monaten zeigen.“ Anlass zu vorsichtigem Optimismus gäbe auch der wiederholt leichte Anstieg der auf makroökonomischen Daten beruhenden Immobilienkonjunktur.
Die auf statistischen Auswertungen von DAX, ifo, DIMAX und Zinsen basierende Immobilienkonjunktur liegt im Mai mit 127,3 Punkten 4,4 Prozent über dem April-Wert von 121,9 Zählern. Laut Hettrich würden zudem die moderate Inflationsrate, gesunkene Rohstoff- und Energiepreise, staatliche Rettungspakete und der historisch tiefste EZB-Leitzins günstige Rahmenbedingungen für Verbraucher, Investoren und somit die Entwicklung der Gesamtkonjunktur bilden.

Nicht nur das Immobilienklima insgesamt, sondern auch alle Einzelsegmente verzeichnen eine verbesserte Bewertung durch die Immobilienexperten. Den mit 10,2 Prozent stärksten Anstieg weist das Büroklima auf. Es rangiert mit aktuell 33,3 Punkten (Vormonat: 30,2 Zähler) trotz seines diesjährigen Höchststandes aber noch immer auf einem niedrigen Niveau. Das Handelssegment ist mit 56,3 Punkten so hoch bewertet wie seit September 2008 nicht mehr. Dennoch liegt es noch weit unter der 100er-Schwelle, die ein ausgewogenes Verhältnis von Skepsis und optimistischem Blick in die Zukunft dokumentiert. Wohnimmobilien firmieren mit aktuell 110,2 Punkten (Vormonat: 102,4 Zähler) weiterhin als stabilstes Immobiliensegment mit deutlich positiver Tendenz.

Das insgesamt niedrige Level der einzelnen Indikatoren zeige das noch vorhandene Risikopotenzial am Markt an. Der wiederholte Anstieg von Klimawerten und Immobilienkonjunktur weist jedoch auf das Durchschreiten der Talsohle hin. „Nun gilt es, diese positive Situation zur Konsolidierung und Neuausrichtung bisheriger Geschäftsstrategien zu nutzen. Nur so können wir alle in der Immobilienbranche gestärkt aus der Krise hervorgehen“, so Hettrich.